Lokales

Ungers Achillessehneschmerzt nicht mehr

KIRCHHEIM Sein großes Ziel für dieses Jahr ist die Leichtathletik-Europameisterschaft Mitte August in Göteborg. "Dort will ich meinen Saisonhöhepunkt haben. Ich bin ehrlich: Im 200-Meter-Wettbewerb schiele ich in Richtung Medaille", bekennt Deutschlands bester Sprinter. Zuletzt hielt sich Tobias Unger einige Wochen lang im Medical Park Sankt Hubertus in Bad Wiessee auf Schmerzen in beiden Achillessehnen waren der Anlass dafür.

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"Dort wurde auch mein Startverhalten analysiert und verbessert", sagt Unger. "Tatsächlich stellten sie in der Klinik fest, dass ich dazu neige, auf den ersten Metern mit dem rechten Bein nach rechts zu gehen." Der Mann, von dem DLV-Kollege Marc Blume sagt, er laufe aus Sicht der deutschen Konkurrenz "in einer anderen Welt", bekam in Bad Wiessee neue (technische) Erkenntnisse und hat dort auch seine gesundheitlichen Beschwerden auskuriert.

Demnächst soll Unger in die USA. Der Deutsche Leichtathletik-Verband nominierte ihn neben dem Tübinger Marius Broening als zweiten Baden-Württemberger für die 4 x 100-Meter-Staffel bei den Penn Relays in Philadelphia am 27. April. Dieses Meeting der US-amerikanischen Hochschulathleten gilt als eines der weltweit größten Leichtathletik-Meetings.

pm/pk