Lokales

Ungewöhnlicher Einsatz der Wehr

Nachdem der Frühling Einzug gehalten hat, kann es mit den Arbeiten für die Wellinger Wasserversorgung weitergehen. Zum einen wurde schon ein Behälter zu Testzwecken mit Wasser gefüllt, zum anderen wird die Leitung durch den Wald gegraben.

IRIS HÄFNER

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NOTZINGEN Die Freiwillige Feuerwehr Notzingen hatte am vergangenen Wochenende einen ungewöhnlichen Einsatz. Rund 70 mal pendelte sie mit ihrem Tanklöschfahrzeug zwischen dem bestehenden Wasserhochbehälter für Notzingen und dem im Bau befindlichen Wellinger Hochbehälter hin und her. Damit die Dichtigkeit der Behälter festgestellt werden kann, müssen die beiden Kammern schon im Rohbau mit Wasser befüllt werden. "Ein bissle Wellinger Wasser ist auch mit dabei", verriet Notzingens Bürgermeister Flogaus während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Ist der Test in der ersten Kammer abgeschlossen, wird das Wasser in die zweite umgefüllt. "Sind die Arbeiten abgeschlossen, wird das Wasser in Richtung Köhlerbach abfließen, da es als Trinkwasser unbrauchbar ist", erklärte er.

Zurzeit wird auch die neue Wasserleitung durch den Wald zwischen Kirchheim und Wellingen verlegt. "Das wird schnell gehen", ist Jochen Flogaus überzeugt. Da die Leitung von Kirchheim nach Notzingen wegen des aggressiven Bodens immer wieder löchrig wird, wollte Rudolf Kiltz wissen, wie die Leitung verlegt wird. "Sie wird eingesandet. Doch in diesem Fall wäre es egal, da es sich um Kunststoffrohre handelt", erklärte dazu Jochen Flogaus.