Lokales

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um ...

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.

Anzeige

Eine Frage des Stils

Zur Diskussion um die Eduard-Mörike-Halle in Ötlingen

Der Einsatz zum Erhalt der Eduard-Mörike-Halle in Ötlingen treibt mitunter schon seltsame Blüten. So ließ zu diesem Thema die Ötlinger Bürgerinitiative (ÖBI) eine Ausgabe ihres Blattes "Der Rotgockel" verteilen, in dem Begriffe aus der Fäkalsprache angedeutet werden und auf sehr unsachliche Weise der Kirchheimer Gemeinderat angegriffen wird.

Hierbei frage ich mich: Welcher Gemeinderat wird sich noch für die berechtigten Belange der Ötlinger Bürger einsetzen, wenn er mit solchen Verunglimpfungen konfrontiert wird? Haben Ortsvorsteher Kik und seine ÖBI auch einmal auf dem Weg des Dialogs mit dem Gemeinderat versucht, eine Lösung für die Eduard-Mörike-Halle zu finden? Hat Herr Kik auf der Klausurtagung des Gemeinderates, an der er als Ortsvorsteher ja wohl teilnahm, ähnlich deutliche Worte gefunden? Oder dient die verbale Kraftmeierei in dem Mitteilungsblatt nur dazu, von eigenen Fehlern und Versäumnissen abzulenken?

Seine Positionen gegenüber dem Gemeindrat zu vertreten ist auch eine Frage des Stils. Dieser ist offensichtlich bei Ortsvorsteher Kik und der ÖBI auf der Strecke geblieben. Den Anliegen der Ötlinger Bürgerschaft und der Vereine erweisen sie damit einen Bärendienst.

Klaus Maihöfer

Kirchheim, In den Stuben

Was wird nun aus derNordwesttangente?

Ich fand es in der vorgestrigen Ratssitzung äußerst interessant, dass der Großteil des Gemeinderates den Bau der Nordwesttangente als sehr unwahrscheinlich ansieht. Der Bau wird erst dann realistisch, wenn in den nächsten zehn Jahren ein unerwarteter Geldsegen über die Stadt Kirchheim kommt.

Was passiert eigentlich bis dahin? Trauern wir der Nordwesttangente als einziger Lösung für die Verkehrsberuhigung unserer Innenstadt hinterher? Sollte man nicht Alternativen überlegen? Hat man sich schon mit den anderen betroffenen Gemeinden und Städten zusammengesetzt und über ein gegebenenfalls ganzheitliches Konzept nachgedacht?

Ist es denn so abwegig, den Innenstadt-Verkehr durch einen 40er-Bereich und ein Lkw-Verbot (Anlieger frei) in der Paradiestraße zu beruhigen? Die Arbeit und Verantwortung der Stadt und des Gemeinderates endet nicht mit "wir haben es mit der Nordwesttangente versucht, hat halt nicht sollen sein."

Gerd Mogler

Christliche Initiative Kirchheim

Kirchheim, Alemannenstraße