Lokales

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um ...

Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.

Anzeige

Ein Kompliment anEltern und Gemeinderäte

Zum Artikel "Dank Bürger-Engagement nun doch Ganztagesschule", im Teckboten vom 29. September:

Es hat mich sehr gefreut zu lesen, dass das unübersehbare Elternengagement für die Einführung einer Ganztagesschule in Lenningen erfolgreich war. Hat es doch gezeigt, dass auch Gemeinderäte ihre Aufgabe ernst nehmen und auch bereits getroffene Entscheidungen, nach genauerer Überlegung, revidiert werden können. Ich wünsche Lenningen viel Erfolg bei der Durchführung dieses Projekts.

Siglinde Gampe

Kirchheim

Bauernschwank

Zum Artikel "Geld gibt es auf Grundlage der Variante Mitte" im Teckboten vom 28. September:

Als Dettinger Bürger und Elternbeiratsvorsitzender der Teckschule Dettingen sage ich "Ja" zum Steg über B 465 und Bahn und "Ja" zur "Variante Mitte". Sie gewährt eine kind- und behindertengerechte Verbindung für Fußgänger mittels Treppe und für Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer mit Nutzung der Schleife.

Vor allem im Hinblick auf die in naher Zukunft bevorstehende Verbreiterung der Bundesstraße B 465, wodurch die Unterführung endgültig zum "Schwarzen Loch" wird, ist der Steg eine zukunftsorientierte Lösung. Eine Realisierung in Verbindung mit der Neugestaltung des Bahnhofsplatzes ist für mich eine Investition in Dettingen, für die Dettinger Bürger und die, die es noch werden wollen.

Ich akzeptiere, wenn jemand anderer Meinung ist und "Nein" sagt. Aber die Spielchen der Bremser und Blockierer kann ich nicht akzeptieren. Da wird zuerst bewusst aufs falsche Pferd gesetzt, sprich eine teure Variante favorisiert, die ein parkhausähnliches Gebilde direkt an den denkmalgeschützten Bahnhof klebt und jüngst der Vorschlag zum Umbau der Unterführung nachgeschoben, der den nach heutigen Vorschriften jetzt schon zu schmalen Durchgang halbieren würde und in einem Aufzugbau gipfelt.

Herr Volz schreibt in seinem sehr treffenden Kommentar "Zeitverschwendung", dass der gesunde Menschenverstand klar vorgibt, welche Variante die Richtige ist. Danke Herr Volz für ihr Votum für die "Mitte", hört, hört, ihr in der Mitte. Als Theaterfreund freue ich mich auf die Fortsetzung dieses Bauernschwanks, als Vater von zwei Kindern und als zukunftsorientierter Dettinger Bürger ist mir etwas mulmig im Magen.

Andreas Hummel

Dettingen, Haldenstraße

Veränderungen bedeutenUnruhe und Ungewissheit

Das System in diesem Land ist so reguliert, dass weder ein Bundeskanzler noch eine Bundesregierung wirklich Macht zu tief greifenden Veränderungen hätten. Die Vertreter der etablierten Blockparteien wollen das auch gar nicht, jedenfalls nicht zum Wohle des Volkes. Denn Veränderungen bedeuten Unruhe und Ungewissheit für sie.

Das kommt natürlich nicht in Frage, denn man hat es sich ja bequem eingerichtet an den Futtertrögen der Macht. Man lässt sich von den Millionen Dummen wählen, spielt ein wenig "Regierung und Opposition" und lebt im Überfluss. Wer die Füße still hält und nicht aus der demokratischen Reihe tanzt, darf sich über großzügige Abgeordnetendiäten und nach wenigen Jahren Parlamentszugehörigkeit sogar über eine üppige Altersversorgung freuen. Auf Volkes Kosten, versteht sich.

Heinz Cless

Kirchheim, Ludwigstraße