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Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.

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Möge die Fürsorge auchin Zukunft fortleben

"Bürgersinn und Sponsoring bescheren Kirchheim einen erstklassigen Konzertflügel für den Rundsaal Hochmusikalischer Neuzugang im Kirchheimer Schloss", im Teckboten vom 12. Januar:

Endlich hat der Rundsaal des Kirchheimer Schlosses sein "standesgemäßes" Instrument: einen historischen, wohlklingenden Blüthner-Flügel, gestiftet von Frau Dr. Pfleiderer ein schönes Zeichen für den Bürgersinn der edlen Stifterin und den Kunstsinn im Kulturring mit dessen Leiter Gerhard Fink selbst ein begeisterter Pianist. Die "Musikstadt" Kirchheim hat diesen "Klaviersegen" durchaus verdient, denn schon seit vielen Jahren spielt das Tasteninstrument und seine Musik hier eine große Rolle. Nur einige Stichworte: Klavierfabrik Kaim, Harmoniumfabriken, "podium" und "Tastatour".

Es gibt in Kirchheim eine erfreuliche Stifterkultur für Musikinstrumente, erinnert sei an die Orgel der Martinskirche und manche Orgel in Stadt und Bezirk. Es ist schön und wichtig, dass diese Fürsorge für die Musik fortlebt, wo doch sonst die Kunst oft für Benefiz-Zwecke herhalten soll, wenn sie sich nicht selbst als Bittsteller bei Banken und Betrieben, Gönnern und Gemeinden bemerkbar machen muss. So "beflügelt" wie die Stadt Kirchheim nun ist, können die Kirchen zwar nicht ganz mithalten. Aber in manchem Gemeindehaus steht heute ein gutes, privat mitfinanziertes Klavier. Und schon vor einem Vierteljahrhundert vermachte Dr. Kurt Sigel, der 1. Vorsitzende des Orgelbauvereins der Martinskirche, der Kirchengemeinde für das alte Pfarrhaus einen schönen Flügel. Möge die Fürsorge für die Musik auch in Zukunft fortleben! Elisabeth Leuze Kirchheim, Waldheimweg

Eine Frage der Abwägung

Zum Leserbrief "Streusalz nur in Ausnahmefällen", im Teckboten vom 12. Januar:

Die Verwendung von Streusalz ist situationsbedingt für jede Stadt- und Gemeindeverwaltung eine reine Abwägungsfrage. Die Abwägung heißt: Ist es vernünftiger, Salz zu verwenden, oder lieber einen Beinbruch, einen Verkehrsunfall oder Ähnliches zu riskieren?

Wer verantwortlich denkt, weiß die Antwort.

Walter Kröner

Ohmden, Weitgaßstraße

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.