Lokales

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Unsere Leserbriefspalte wurde eingerichtet, um sachliche Lesermeinungen zu Veröffentlichungen in unserer Zeitung zu Wort kommen zu lassen. Die von der Redaktion festgesetzte Obergrenze für den Umfang eines Leserbriefs beträgt sechzig Druckzeilen.

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Erstaunliche Aktivitäten

Zur Diskussion um den Sonderlandeplatz Hanweide:

Mit zunehmender Befremdung verfolge ich die öffentlichen Aktionen der Antragsteller und der Stadt Kirchheim im Zusammenhang mit der geplanten Umwandlung des Segelfluggeländes Hahnweide in einen Sonderlandeplatz für Motorflieger. Wenn doch alles beim Alten bleibt, wie offiziell behauptet wird, warum dann plötzlich eine Pressekonferenz des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes zusammen mit den Hahnweide-Vereinen und der Stadt Kirchheim, warum ein Treffen der Gemeindeoberhäupter der Region zusammen mit Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart in Kirchheim, warum Pressemitteilungen seitens der an der Umwandlung interessierter Stellen?

Weiterhin stellte ich mir die Frage, warum fordert das Regierungspräsidium alle Städte und Gemeinden der vom Fluglärm betroffenen Region auf, eine Stellungnahme zu dem Antrag abzugeben, und vor allem: warum wird allen Bürgern vom Regierungspräsidium in Anzeigen die Möglichkeit eingeräumt, begründete Einwendungen zu dem Vorhaben einzureichen? Da muss doch mehr dahinter stecken als nur die Festschreibung des Ist-Zustandes. Antworten auf alle diese Fragen gibt die Internetseite www.fluglaerm-hahnweide.de.

Dorothea Lenhard

Grüntenweg, Reudern

Kirchheim ist wie UrlaubIn einer Zeit in der alles und jedes beklagt und bejammert, beschimpft und schwarzgemalt wird, möchte ich doch gerne mal auf die positiven Veränderungen hinweisen, die die Stadt Kirchheim derzeit erlebt. Das fällt sogar einer Nicht-Kirchheimerin bei ihren wenigen Besuchen auf.

Es sind kleine Dinge, die die Stadt verändern. Die Kirchheimer Innenstadt leuchtet seit einiger Zeit in einem ganz anderen Licht. Dies hebt die wunderschönen Hausfassaden gekonnt hervor, macht die Fußgängerzone angenehm weich und lädt zum abendlichen Bummel ein. Die Lichtquellen, dezent und formschön, zeugen von vortrefflichem Gespür dafür, wie man Modernität mit Mittelalterlichem verbinden kann. Geschmack ist groß geschrieben hier am Fuße der Teck. Neue Fahrradständer vor der Bibliothek fallen ins Auge: auch im Winter nicht verwaist, sind sie gestalterisch einfach unübertreffbar.

Die Innenstadtbegrünung erzeugte vor allem im Sommer schon fast südländisches Flair. Kirchheim ist wie Urlaub. Besucht man bei seinem Gang durch die Kirchheimer Innenstadt einen der Kinderspielplätze, findet man dort neuerdings überaus hübsch gestaltete Hinweisschilder. Diese enthalten dieselben Ge- und Verbote, die auf den Plochinger Spielplätzen auch zu finden sind. Allerdings erklären sie den jungen Spielplatzbenutzern, warum, wieso, weshalb was getan werden darf. Scheint logisch, denn versteht mein Kind, warum es was nicht tun soll, fällt es ihm auch leicht, dies einzuhalten. Warum kam denn da bisher noch niemand drauf?

Dies sind nur ein paar wenige, aber das Bild und Klima Kirchheims bestimmende Dinge. Vermutlich gibt es noch viel mehr zu entdecken. Die Kirchheimer werden es wissen und demnach deutlich weniger zu jammern haben, als der Bundesdurchschnittsbürger: Kirchheim hat wunderschöne Seiten und Menschen, die sie gekonnt in Szene setzen. Regine Wolf Panoramastraße, Plochingen

Die Redaktion nimmt eine sachliche Leserzuschrift, die sich auf eine Veröffentlichung in unserer Zeitung bezieht, gerne entgegen. Sie übernimmt dafür aber nur die presserechtliche Verantwortung und behält sich in jedem Fall Kürzungen vor. Leider können handschriftliche Manuskripte nicht berücksichtigt werden. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.