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Unter Freundinnen und Kolleginnen gibt's immer viel zu ...

Unter Freundinnen und Kolleginnen gibt's immer viel zu reden, über Kino, Rezepte, Büchertipps oder Reiseerfahrungen. Fit sind Frauen auch im Zählen von

IRENE STRIFLER

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Kalorien und Fettaugen ein besonders ergiebiges Thema.

Männerrunden haben andere Inhalte. Sie diskutieren scheinbar unermüdlich über Fußball, auch mal über die neue Kollegin in der Nachbarabteilung, und über Geld. Aktienkurse, Geldanlageformen, Altersversorgung . . .

Das alles interessiert die Damenwelt maximal am Rande. Wenn ein Kollege, nachdem er sein langjähriges "g'schlampertes Verhältnis" legalisiert hat, kokett von seiner "Riester-Ehe" spricht, kündet das vom männlichen Finanzbewusstsein und wird im Kolleginnenkreis einvernehmlichals unromantisch abgetan.

In Wahrheit ist es für Frauen jedoch höchste Zeit aufzuwachen. Umfragen bestätigen: Altersarmut ist zu 75 Prozent weiblich. 90 Prozent der Frauen wissen, dass sie zu wenig fürs Alter zurücklegen, doch nur wenige handeln auch.

Dabei sollte Frauen eines zu denken geben. Ihre Chancen, durch Klugheit und Nachdenken zu Geld zu kommen, sind gar nicht so schlecht. Frauen wird ein guter Aktienriecher bescheinigt, sie erzielen bessere Renditen und sind haushalten gewöhnt. Warum also diese Zurückhaltung in Sachen Geldanlage und Altersvorsorge?

Es gibt nur einen Weg: Sich schleunigst ein Beispiel an den Männern zu nehmen, außer Fettaugen auch mal Geld zu zählen und neben Kalorien auch Kapital im Blick zu haben.