Lokales

Unterstützung für Kommunen

Im Innenministerium in Stuttgart hat jetzt die Auftaktveranstaltung "Kommunen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung" stattgefunden. Mit von der Partie ist die Gemeidne Schlierbach.

STUTTGART/SCHLIERBACH Das Umweltministerium hatte im Mai dieses Jahres ein Förderprogramm zur "Zukunftsfähigen nachhaltigen Kommunalentwicklung" ausgeschrieben. Als Projektpartner konnte man die Städte Tuttlingen und Bad Urach sowie die Gemeinden Aspach, Illmensee, Schlierbach und Seckach gewinnen.

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"Ich freue mich, solch engagierte Projektpartner gewonnen zu haben. Denn nachhaltige Entwicklung steht und fällt mit dem Handeln in den Kommunen", erklärte Umweltministerin Tanja Gönner. Es gebe viele erfolgreiche Lokale Agenda 21-Aktivitäten. In der Vergangenheit habe sich aber auch gezeigt, dass es noch einiges zu verbessern gebe, damit etwa aus erfolgreichen Einzelprojekten auch nützliche, dauerhafte Strukturen entstehen. Weitere Kommunen seien für die Lokale Agenda zu begeistern und schließlich müsse man Lokale Agenda und das Bürgerschaftliche Engagement in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vernetzen. "Wir wollen mit den Projektkommunen ein Stück des Weges zu einer zukunftsfähigen Entwicklung gehen und aus den Erfahrungen lernen", erklärte die Ministerin.

Die Kommunen würden nach dem Start fachkundig begleitet und beraten. Wertvolle Informationen wolle man gemeinsam mit den Kommunen dadurch gewinnen, dass man geeignete sogenannte "Zukunftsbausteine" in der Umsetzung erprobe und weiterentwickle. Diese gelten als wesentliche Elemente erfolgreicher Arbeit der Lokalen Agenda 21 als auch des Bürgerschaftlichen Engagements. Beispiele dafür seien unter anderem kommunale Anlaufstellen für engagierte Bürger, Bürgerbefragungen, eine Kultur der Anerkennung, Leitbilder und mehr.

Viele Projekte, etwa im Klimaschutz oder im Flächenmanagement, verdankten ihren dauerhaften Erfolg solchen etablierten Bausteinen. "Mit dem neuen Ansatz fördern wir keine Einzelprojekte, sondern wir begleiten Prozesse. Wir wollen gemeinsam mit unseren Projektpartnern Schwachstellen und mögliche Umsetzungshemmnisse in den lokalen Prozessen erkennen und überwinden und damit das Angebot an Instrumenten und Informationen auch für andere Kommunen weiterentwickeln", so Gönner.

pm