Lokales

Varianten vorgestellt

Platz beim Wellinger Kirchle im Visier

Mit der Planung für die Anlage am Wellinger Kirchle befasste sich der Notzinger Gemeinderat. Eine Umgestaltung ist wegen der gefällten Linde notwendig geworden.

Anzeige

Iris Häfner

Notzingen. Drei Planvarianten hat Landschaftsarchitekt Lengtat dem Gemeinderat vorgestellt. Das Platzniveau soll seiner Ansicht nach um etwa 20 Zentimeter gesenkt werden, wodurch ein oder zwei Stufen gespart werden könnten. Vorschlag Nummer eins ist symmetrisch angelegt. Die Linde, die eine Rundbank ziert, steht im Mittelpunkt. Zwei Fußwege führen etwas abgesetzt vom Gehweg rechts und links zum Baum, ein direkter Weg von der Linde zum Kirchle mit gepflastertem Vorplatz ist möglich. Bodendecker und ein paar Solitärsträucher runden das Bild bei allen drei Ausarbeitungen ab. Der Weg zum Backhaus, das im hinteren Teil des Wellinger Kirchles untergebracht ist, ist wegen des Wurzelwerks der alten Linde uneben und muss prinzipiell in Ordnung gebracht werden. Für ihn sind bei allen drei Varianten Betonpflaster vorgesehen.

Beim zweiten und dritten Vorschlag ist die Linde aus der Mitte gepflanzt, und zwar in die nordöstliche Ecke des Platzes. Es sind ebenfalls zwei Wege geplant, die abgesetzt vom Gehweg von der rechten und linken Seite her zum Bäumchen führen. Beide Varianten unterscheiden sich mehr oder weniger wegen eines Weges und der Sitzgelegenheit: Vorschlag Nummer zwei sieht keinen direkten Durchgang vom Baum zur Kirchlestür vor, Nummer drei schon. Dieser Weg zur Kirche wird von Bänken flankiert, bei Variante zwei ist dagegen nur ein Bankelement vorgesehen.

Eingerahmt werden soll der Platz von größeren Juraquadern, die ohne Beton verlegt werden können. Im Haushaltsplan sind für die Maßnahme 30 000 Euro eingestellt. Da die Planung nicht über die Köpfe der Mitglieder des Förderkreises Wellinger Kirchle hinweg entschieden werden soll, nahmen die Gemeinderäte vorerst Kenntnis von den Vorschlägen. Gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht.