Lokales

Verborgene Schätze von Heidelberg

HEIDELBERG Es ist schon zur Tradition geworden, dass der Schwäbische Heimatbund, Regionalgruppe Kirchheim, am Tag des offenen Denkmals ein interessantes Ziel ansteuert. Heidelberg stand diesmal auf dem Programm.

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Schon die Bahnfahrt entlang des Neckars über Bad Friedrichshall, Gundelsheim, Eberbach, Neckarsteinach nach Heidelberg war ein Ereignis. Der große Rathaussaal war zu besichtigen, 1886 bis 1890 für die Gemeindeversammlung erbaut, mit gründerzeitlicher Erweiterung des barocken Rathauses, mit Holzvertäfelungen, Gemälden und Glasfens-tern im Stil der Neurenaissance. Das Palais, heute "Akademie der Wissenschaften", war zur Besichtigung geöffnet, ebenso die alte Aula der alten Universität. Der ursprünglich barocke Festsaal erhielt 1886 zum 500-jährigen Bestehen der Universität eine vollständige kunstvolle Holzvertäfelung. In der Heilig-Geist-Kirche wurde die Lentner-Orgel vom Kantor erklärt und meisterhaft vorgeführt.



Vor dem Haus Cajeth, einem Barockpalais von 1735 in der Haspelgasse, war Treffpunkt für die Führung "Haustüren in der Haspelgasse und Umgebung." Haustüren von der Gotik bis zum Jugendstil, auch ein spannendes Thema.



Das Fazit des Tages: Heidelberg hat Schätze, auch verborgene es hat sich gelohnt, diese zu entdecken.