Lokales

Verfahren läuft an

Der Tagesordnungspunkt "Baugebiet Zapfenäcker" hatte viele Zuhörer in den Sitzungssaal des Erkenbrechtsweiler Rathauses gelockt. Nach über zehn Jahren soll wieder ein Baugebiet erschlossen werden.

ERKENBRECHTSWEILER Bürgermeister Roman Weiß informierte Gemeinderat und Zuhörer über den vorgesehenen Zeitplan bis zum ersten Spatenstich. Demnächst lädt die Verwaltung zu einer Versammlung der betroffenen Grundstückseigentümer ins Bürgerhaus, wo das weitere Verfahren vorgestellt wird und Einzelgespräche so weit gewünscht vereinbart werden können. Ende Juli soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan erfolgen und die Baulandumlegung angeordnet werden. Bis Juni nächsten Jahres werden der Bebauungsplan und das Umlegungsverfahren das behördliche Verfahren durchlaufen haben und dann vom Gemeinderat beschlossen werden. Die Gemeinde rechnet damit, dass bis Juli 2006 mit den Erschließungsarbeiten begonnen wird und die ersten Häuslesbauer im Mai 2007 loslegen können.

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Das Baugebiet wird nach dem nun getroffenen Gemeinderatsbeschluss Wohnbauflächen von insgesamt 2,76 Hektar, Mischbaufläche von 0,48 Hektar und eine Gewerbebaufläche von 0,33 Hektar ausweisen. Der unentgeltliche Flächenbeitrag wurde vom Gemeinderateinstimmig mit 35 Prozent beschlossen. Damit verlangt die Gemeinde Erkenbrechtsweilerimmer noch weniger Flächen als Römerstein, Weilheim oder Ohmden, die 40 Prozent beanspruchen. Zur Bestimmung der Baulandpreise soll ein unabhängiger Gutachter beauftragt werden.

Dies beschloss der Gemeinderat ebenso einstimmig wie die Beauftragung einer hydrogeologischen Baugrunduntersuchung. Diese Untersuchung hilft der Tiefbauplanung, den Grundstückseigentümern und gibt außerdem Aufschluss über die Möglichkeit einer dezentralen Regenwasserversickerung im Baugebiet.

wg