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Verkehr und Wirtschaft

Den Verkehr auf den Fildern und den Wirtschaftsstandort Landkreis Esslingen hatte Ulrich Deuschle, Fraktionschef der Republikaner im Kreistag, bei seinen Anträgen zum Haushalt 2007 im Blick.

RICHARD UMSTADT

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ESSLINGEN Ulrich Deuschle beantragte, dass ein Verkehrskonzept Filder erstellt wird, das sowohl die Kapazitäten der Autobahn A 8, der Bundesstraße B 27 und anderer Straßen, als auch der S-Bahn einbezieht. Ihm ging es vor allem um die Kooperation der Verkehrsplanungen.

In ihrer Antwort verwies die Kreisverwaltung auf die Landesverkehrsplanung, die dem Generalverkehrsplan zu entnehmen sei sowie auf den Regionalverkehrsplan des Jahres 2001. Des Weiteren habe der Verband Region Stuttgart VRS aufgrund der absehbaren Entwicklung auf den Fildern eine Teilraumuntersuchung veranlasst. Sie soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Wie die Kreisverwaltung weiter mitteilte, laufen beim Regierungspräsidium Stuttgart Untersuchungen für eine Verbindung zwischen B 10 und A 8/B 27. Für die S-Bahn-Planung ist der Verband Region Stuttgart zuständig. Auch liege seit kurzem ein vom Kommunalen Arbeitskreis Filder beauftragtes Lkw-Lenkungskonzept vor. Vor dem Hintergrund dieser Planungen sah die Verwaltung keine Notwendigkeit, ein Verkehrskonzept Filder in Auftrag zu geben.

In einem weiteren Antrag wollten die Republikaner die Kreisverwaltung beauftragen, dass umlagezahlende Kommunen nicht noch einmal zusätzlich für die Regio-Lounge auf der Messe zur Kasse gebeten werden. Laut Verwaltung ist dies aber nicht der Fall. Die Lounge soll von der Messe Stuttgart kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die Betriebskosten übernimmt die Region Stuttgart.

Ein anderer Antrag Ulrich Deuschles befasste sich mit dem Wunsch, der Wirtschaftsförderer des Kreises möge sich dafür einsetzen, dass eines der vier Kompetenzzentren der Region Stuttgart seinen Sitz im Landkreis hat. Bei diesem Zentrum sollen in einem Pilotprojekt die Chancen und Risiken für die Beschäftigung älterer Menschen begutachtet werden.

In ihrer Stellungnahme sagte die Kreisverwaltung zu, dass sich die Wirtschaftsförderung auch künftig für bestehende Kompetenzzentren einsetzen und in diesem Zusammenhang die Beschäftigung älterer Menschen thematisieren werde. Was die Abwanderung von Fachkräften betrifft, so werde sich der Kreiswirtschaftsförderer bei der Region Stuttgart entsprechend in Projekten einbringen.