Lokales

Verlust beim Wasser

Jahresabschluss 2012 des Eigenbetriebs

Trotz Erhöhung des Wasserzinses musste Lenningens Kämmerer Rudolf Mayer bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats einen Verlust von über 16 000 Euro für das Jahr 2012 vermelden.

Lenningen. „Die Einführung einer Grundgebühr hat sich schon im ersten Jahr bewährt“, erklärte Kämmerer Rudolf Mayer. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass es 2012 zu einem Jahresverlust von knapp 16 400 gekommen ist. Der Grund: Ein Großabnehmer bezog weniger Wasser als ursprünglich angenommen. „Uns fehlen zwischen 10 000 und 15 000 Kubikmeter und damit rund 25 000 Euro an Erlös. Somit konnten wir das angepeilte ausgeglichene Ergebnis nicht erreichen“, führte der Kämmerer weiter aus und erinnerte auch an die „Jahrhundertinvestition“, die rund 1,1 Millionen Euro teure Transportleitung.

Positiv wertete er die Sicherung des Eigenwassers, musste aber auch eine leicht angestiegene Ausfallmenge vermelden. Als Grund nannte er die Hauptwasserleitung in Brucken, die dreimal gebrochen war. „Das schlägt sich gleich nieder. Mit einem Wasserverlust unter zehn Prozent haben wir jedoch trotzdem einen guten Schnitt“, relativierte Rudolf Mayer. Einigermaßen das Ergebnis gerettet habe die Abschreibung. Die Bilanzsumme 2012 liegt bei rund 5,07 Millionen Euro, wobei sich die Erträge auf knapp 845 000 Euro belaufen, die Summe der Aufwendungen auf rund 860 000 Euro. Sollte die Wassermenge auf dem Wert von 2012 stagnieren, erwartet der Kämmerer wieder einen Verlust.

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