Lokales

Verzicht auf dasVorkaufsrecht

KIRCHHEIM Mit dem Thema Ausübung des gesetzlichen Vorkaufsrechts hatten sich die Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats in jüngster Sitzung zu befassen. Zur Debatte stand das Flurstück 901/2, Lauterstraße 16, über das auch im anschließenden nichtöffentlichen Teil der Sitzung noch beraten werden sollte.

Anzeige

Die von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker vor der Abstimmung in öffentlicher Sitzung noch in die Debatte geworfene Erklärung, dass das Thema flussbegleitendes Grün ein sehr langfristig zu verfolgendes Ziel sei, konnte sich nicht nachhaltig auf das Abstimmungsverhalten auswirken. Bei 16 Gegenstimmen und einer Enthaltung fand der Antrag auf Ausübung des gesetzlichen Vorkaufsrechts mit nur 13 Fürstimmen überraschenderweise nicht die erforderliche Mehrheit.

"Wir wollen einen Plan umsetzen, der von uns allen über die ganze Stadt beschlossen wurde", hatte Sabine Bur am Orde-Käß von der Grünen Alternative zuvor noch mahnend in die Runde geworfen. Das Abstimmungsergebnis und die weitere Gültigkeit der vom Ratsgremium als Leitlinie beschlossenen Gewässerkonzeption konnte damit aber nicht mehr nachhaltig beeinflusst werden.

wdt