Lokales

Veteranen trotzten den Elementen

Den 61 Fahrern wurde gestern bei der 16. Bissinger Oldtimer-Rallye alles abverlangt: Sie mussten zentimetergenau „einparken“ und teilweise bei Starkregen durch die Lande fahren.

Iris Häfner

Bissingen. „Das Motto lautet bei uns: ankommen. Es geht um die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge“, sagt Günter Gölz, Sprecher bei der Oldtimer-Rallye, die die Oldtimer-Veteranen-Gemeinschaft veranstaltete. Das war gestern vor allem für den ein oder anderen Motorradfahrer gar nicht so einfach. In regelmäßigen Abständen gab es himmlische Duschen, die es in sich hatten. Sie mussten Wind und Wetter trotzen – und sei es ins Jeans. Die Reise führte die Teilnehmer zunächst nach Wiesensteig, weiter nach Gammelshausen und dann über Hattenhofen zurück ins Bissinger Industriegebiet.

Ausgerechnet bei diesem Wetter stellten die Motorradfahrer eine starke Gruppe dar. Es gab aber auch tolle, auf Hochglanz polierte Autos zu bewundern. Selbstredend, dass die Fahrer stilecht zu ihren Fahrzeugen angezogen waren. Nicht fehlen dürfen bei solch einer Rallye auch in die Jahre gekommene Traktoren. Schon von Weitem sind sie an ihrem unverwechselbaren „Sound“ zu erkennen. Und aus Upfingen ist die Feuerwehr gar mit einem Drehleiterfahrzeug angereist.

Bewundernde Blicke waren den Fahrzeugen von Manfred Wirth sicher. Er besitzt das Auto- und Motorrad Museum Pleidelsheim und präsentierte in Bissingen den fahrbereiten Nachbau des Benz-Motorwagens, das erste Automobil der Welt. „So hat das Elend angefangen“, meinte der Sammler und „Motorrad-Verrückte“ augenzwinkernd, der gerne mit den Besuchern fachsimpelte.

Fotos: Daniel Kopatsch

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