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VfL Kirchheim baut Tabellenführung weiter aus

KIRCHHEIM Durch einen 9:6-Sieg gegen den PSV Stuttgart-Vaihingen haben die Bezirksliga-Wasserballer des VfL Kirchheim ihre Tabellenführung weiter ausgebaut. Drei Spieltage vor Saisonende haben die Kirchheimer beste Aussichten, den Wiederaufstieg in die Verbandsliga zu erreichen.

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Die Vaihinger begannen druckvoll und drängten die Kirchheimer tief in die eigene Hälfte. Bis zum Ende der vierten Minute hielt die Abwehr den Gegner in Zaum, doch dann ging der PSV in Führung. Die Kirchheimer nahmen nach einem Foul der Vaihinger eine Auszeit, um die Taktik für diese Überzahlsituation zu besprechen. Nachdem die Kirchheimer den Ball in den eigenen Reihen laufen ließen, konnten sie die dezimierte Abwehr der Vaihinger aushebeln und Henning Seibold erzielte den Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt gestalteten die Vaihinger das Spiel wesentlich körperbetonter, was das Spiel nicht nur für die Kirchheimer, sondern auch für die Schiedsrichter wesentlich verkomplizierte. Dem VfL gelang es nach einer Druckphase der Gastgeber, einen Konter zu schwimmen. Über wenige Spielstationen wurde Henning Seibold ins Spiel gebracht, dieser konnte sich von seinem Gegner lösen und erzielte den 2:1-Führungstreffer. Kurz darauf löste sich Manuel Gonser und erzielte nach einem Pass aus dem Rückraum das 3:1. In der 13. Minute eroberte Gonser den Ball und schwamm aufs gegnerische Tor, als er von seinem Gegenspieler rüde gestoppt wurde. Der anschließende Strafwurf aus vier Metern wurde von Markus Tilluschek souverän zum 4:1 verwandelt. Eine Minute vor Ende des Viertels schrumpfte der Drei-Tore-Vorsprung nach Hinausstelllung eines Kirchheimers auf zwei Tore.

Im dritten Viertel konnte Jörg Apel durch eine Einzelaktion einen weiteren Treffer (5:2) erzielen. Der Abwehr des PSV blieb nur noch ein Foul als Ausweg, und war dadurch für 20 Sekunden dezimiert. Der VfL nahm erneut eine Auszeit, um sich zu besprechen. Henning Seibold erzielte nach einer Ballstafette das 6:2. Der VfL konnte kurz vor Schluss noch einen Treffer durch Henning Seibold erzielen und führte vor dem letzten Abschnitt mit 7:3.

Kurz nach Wiederanpfiff konnte sich Seibold von seinem Gegner lösen, der sich nur durch ein Foul zu helfen wusste und für 20 Sekunden des Feldes verwiesen wurde. Der Gefoulte zögerte nicht lange und vollendete den Angriff mit dem Treffer zum 8:3. Die Mannschaft des PSV konnte noch auf 9:6 verkürzen.

ugo