Lokales

VfL verliertin Köngen

Mit einer bitteren 31:36-Niederlage mussten die Kirchheimer Handballer den Heimweg aus Köngen antreten. Dabei boten die VfL-Akteure über weite Strecken der Bezirksklasse-Partie den Gastgebern Paroli.

KÖNGEN Deutliche Fortschritte im Vergleich zum ersten Spiel der Saison zeigte der VfL bereits zu Beginn der Partie. Der Mittelmann der Köngener wurde konsequent beim Spielaufbau gestört. Die Folge waren zahlreiche Ballverluste und technische Fehler beim Gastgeber. Ein geordnetes Angriffspiel war bei Köngen nicht auszumachen. Jedoch verfügte der TSV an diesem Tag über einen hervorragenden Rückraumspieler Sigler, der mit sehenswerten Aktionen seine Farben im Spiel hielt.

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Der VfL setzte dem eine geschlossene Mannschaftsleistung in der ersten Halbzeit entgegen. Der Ball lief schnell und sicher durch die eigenen Angriffsreihen und des Öfteren konnte über die halbrechte Angriffsposition ein Torwurf erfolgreich abgeschlossen werden. Keinem der beiden Kontrahenten gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem leistungsgerechten 16:16 wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff hatten die Kirchheimer Handballer jedoch einige Probleme, ihren Rhythmus aus der ersten Halbzeit wieder zu finden. Schnell lagen sie mit drei Toren im Rückstand (20:17) und es bedurfte in der Folge einer gehörigen Kraftanstrengung, um diesen wieder aufzuholen. Doch ganz gelingen sollte dies dem VfL an diesem Tage nicht mehr.

Die Handballer aus Köngen nutzten ihre Chancen im zweiten Spielabschnitt deutlich besser und verfügten auch über die besseren Einzelspieler. Die Kirchheimer versuchten gegen Ende der Partie nochmals alles, spielten eine offene Deckung, doch die Niederlage ließ sich damit nicht mehr verhindern. Mit 31:36 zogen die VfL-Handballer schlussendlich den Kürzeren, doch die hohe Niederlage täuschte über die wahren Kräfteverhältnisse während des gesamten Spiels.

vh

VfL Kirchheim:

Mayer, Härterich Karschin (1), Keller (7), Latzel (6), Müller (6), Pradler (1), Richter (1), Schafhitzel, Schmid, Schulenburg (9/2), Schönfeld, Weber