Lokales

VfL-Coach hadert mit den Schiedsrichtern

RADOLFZELL Die zweite Mannschaft des VfL Kirchheim kassierte in der Basketball-Landesliga eine 91:95-Niederlage gegen den TV Radolfzell.

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Personell geschwächt trat der VfL beim Drittplazierten aus Radolfzell an: Jan Reiter, Mark Adler, Karl Bantlin und Bernd Angelmaier waren allesamt nicht einsatzfähig. Verstärkung erhielten die Kirchheimer aus England. Markus Walddörfer, Garant für den Aufstieg im letzten Jahr, hatte Urlaub und war für ein paar Tage in Kirchheim. Scheinbar beflügelt von seiner Anwesenheit, spielte der VfL das beste erste Viertel der Saison. Es klappte alles und der VfL führte nach zehn Minuten mit 30:14.

Aber schon im zweiten Viertel landeten die Teckstädter auf dem Boden der Tatsachen. Die Treffsicherheit ließ nach und Radolfzell gewann das zweite Viertel 26:19. Nach Ende des dritten Abschnitts hieß es 77:68 für Kirchheim. Im letzten Durchgang führten die VfL-Basketballer bis vier Minuten vor Schluss mit 89:81, ehe ein unerklärlicher Einbruch folgte. Radolfzell punktete bei fast jedem Angriff, der VfL traf nichts mehr. Nach einigen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen ging Radolfzell in der letzten Spielminute erstmals in Führung. Mit Dreiern versuchten die Kirchheimer, das Spiel in letzter Sekunde noch umzubiegen, verfehlten aber das Ziel und verloren am Ende mit 91:95.

Trainer Frank Müller zeigte sich anschließend wütend über die Entscheidungen der Schiedsrichter: "So verpfiffen worden bin ich mein ganzes Leben noch nicht."

juj VfL Kirchheim:

Beck (15), Eberle (26), Günther, Ifuly (16/1), Merrill (6), Schlipf (5/1) Strate (19), Walddörfer (4).