Lokales

VfL-Lazarett schürt frühe Abstiegsängste

In Nürtingen fand der erste Spieltag der Verbandsliga im Faustball statt. Beim Auftakt der M30-Mannschaften überraschte der TV Bissingen, der sich achtbar schlug und nun einen guten Mittelplatz belegt.

NÜRTINGEN Gegen die Spitzenmannschaften von SV Weil der Stadt und TV Kornwestheim reichte es für die Bissinger trotz guter Leistungen nicht zu einem Sieg (10:28 und 16:21), aber gegen die Reserve aus Weil der Stadt wurde mit 19:19 der erste Pluspunkt erreicht. Danach folgten die leichteren Gegner, der TV Enzberg und der TSV Grafenau. Hier spielten die Bissinger fast ohne Eigenfehler und punkteten mit guten Angriffsaktionen, sodass die beiden Siege mit 26:14 und 27:10 ungefährdet waren.

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Der VfL Kirchheim musste gegen die gleichen Gegner antreten. Die Mannschaft hatte jedoch bereits vor Spielbeginn zwei Hiobsbotschaften hinzunehmen, denn sie konnte nur mit fünf Mann ohne Auswechselspieler antreten. Hauptangreifer Michael Zweifel litt zudem unter einer schmerzhaften Zerrung und konnte somit für keine Akzente im Angriff sorgen. Dass ohne einen gesunden Angreifer an diesem Tage nichts zu erreichen war, war den Spielern Michael, Peter und Stefan Zweifel sowie Katzenwadel und Brenner schnell klar. Die Niederlagen fielen zum Teil deutlich aus: gegen Weil der Stadt 1 mit 15:28, gegen Weil der Stadt 2 mit 12:27, gegen den TV Kornwestheim mit 16:24, den TV Enzberg mit 16:28 und den TSV Grafenau mit 15:22. Es bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Spieltag wieder alle Spieler einsatzfähig sind, denn nur dann lässt sich der drohende Abstieg in die Landesliga noch vermeiden. Ähnliche Situationen hat der VfL in der Vergangenheit jedoch schon mehrmals bewältigt.

In der Klasse M40 hatte der VfL Kirchheim bereits im ersten Spiel gegen den VfB Stuttgart seinen großen Einbruch. Die Kirchheimer konnten nur zu Spielbeginn mithalten, um danach das Spiel sang- und klanglos mit 13:24 zu verlieren. Im zweiten Spiel gegen den TSV Grafenau lief es dann wesentlich besser, denn nach einer taktischen Änderung konnte das Team die kurzen Angaben und Stoppbälle des gegnerischen Hauptangreifers abwehren und selber durch gelungene Angriffsaktionen zu Punkten kommen, was dann den ersten Sieg mit 25:22 einbrachte. Bereits im folgenden Spiel gegen den TV Marbach kam der erneute Einbruch mit einer hohen 18:30-Niederlage.

Gegen den überraschend stark gestarteten Aufsteiger TSV Adelmannfelden lag der VfL fast über die ganze Spielzeit knapp im Rückstand, konnte durch eine Energieleistung jedoch noch den 20:20-Gleichstand erzielen. Im letzten Spiel des Tages gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Crailsheim konnten dann die Spieler Keuper, Hug, Hörsch, Hauff, Rau und Besser ihre beste Leistung an diesem Tage zeigen und unterlagen nur knapp mit 19:23.

In der Tabelle sind alle Mannschaften noch dicht beisammen. Erst die nächsten Spieltage werden eine gewisse Klarheit über die wahre Leistungsstärke der einzelnen Mannschaften zeigen. Die nächste Gelegenheit dazu besteht für alle drei Teckmannschaften am 27. und 28. November in Sigmaringen und in Ebingen.

ul