Lokales

VfL-Trainer schäumt vor Wut

WEILHEIM Auch wenn Catania-Spielleiter Pasquale Martinelli beim Teckbotenpokal-Turnier mit Blick auf den Personalbestand der Mannschaften eine Art Waffengleichheit sieht ("drei bis vier Spieler fehlen doch jeder Mannschaft, also gleicht sich das sozusagen aus"): Manchmal ist die Not doch größer. Siehe VfL Kirchheim II, der im letzten, durchaus nicht bedeutungslosen Vorrundenspiel der Gruppe D gegen den TSV Boll am Samstagmorgen erst auf den letzten Drücker elf Anfangsaufläufer präsentierte. Das Spiel mit dem engen Personalkorsett ging 1:3 verloren. Minuten vor dem Anpfiff, als erst neun VfL II-Spieler in Weilheim eingetroffen waren, schäumte VfL II-Coach Rainer Ziegelin noch vor Wut: Sein Kirchheimer Verbandsliga-Trainerkollege Michael Rentschler hatte zum WFV-Pokalerstrundenspiel bei FV Olympia Laupheim am Nachmittag (1:0) alle 20 Kaderspieler abkommandiert keine Chance für die "Zweite" deshalb, eine Spieleranleihe zu bekommen. Glück für Ziegelin: Praktisch mit dem Anpfiff trudelten VfL-II-Spieler Nummer zehn und elf doch noch ein.

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