Lokales

VfL-Zweitedemontiert Ebingen

KIRCHHEIM Die zweite Mannschaft der VfL-Basketballer hat den Landesliga-Spitzenreiter TSV Ebingen sensationell mit 76:33 (40:16) geschlagen. Nach der Schlappe gegen das Schlusslicht Senden vergangene Woche ging der VfL mit nicht allzu großen Erwartungen gegen den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Ebingen ins Spiel. Aber Kirchheim wollte kämpfen und sehen was am Ende möglich sein würde. So lautete die Devise von Spielertrainer Karl Bantlin, der zurzeit den erkrankten Frank Müller ersetzt. Zudem hatte man erfahren, dass der Aufbauspieler der Ebinger fehlte.

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So versuchten die Kirchheimer, den Gegner sehr früh bereits im Spielaufbau zu stören. Mit deutlichem Erfolg: Ebingen hatte enorme Schwierigkeiten, den Ball nach vorne zu bringen und der VfL Kirchheim gewann das erste Viertel mit 13:9. Mit diesem Zwischenergebnis hatte schon niemand gerechnet, aber im zweiten Viertel kam es noch besser. Der VfL gewann 23:7 und ließ Ebingen richtig schlecht aussehen. Der VfL spielte die bessere Defense, dominierte unter dem Korb, holte mehr Rebounds, war aggressiver, klaute etliche Bälle und traf eine rundum gelungene Mannschaftsleistung.

Da musste der ein oder andere Kirchheimer unter den Zuschauern schon ungläubig den Kopf schütteln: Haben wir nicht letzte Woche in Senden verloren? Sind die Ebinger nicht Tabellenführer? Und der VfL ließ nicht nach, hatte Blut geleckt. Der TSV stand fassungslos und frustriert auf dem Platz und konnte gegen die aggressive Mannverteidigung der Kirchheimer einfach nicht punkten. Im vierten Viertel wussten sich die Ebinger, wenn überhaupt, nur mit Fouls zu wehren. Die letzten fünf Minuten des Spiels bestritten sie zu viert, nachdem drei Spieler mit fünf Fouls auf die Bank geschickt worden waren. So gewann der VfL 76:33 und zeigte, dass durchaus Potenzial in der Mannschaft steckt.

juj

VfL Kirchheim:

Adler, Angelmaier (4), Bantlin, Beck (5/1), Eberle (17), Fortunat (7/1), Günther (2), Ifuly (7), Ludwig (4), Merrill (11/1), Reiter (6), Schlipf (13/3).