Lokales

Viel Abwechslung bei Chor- und Harmonikamusik

LENNINGEN Den Auftakt machte das Akkordeonorchester unter der bewährten Leitung von Elisabeth Duroska mit dem Stück "Schwäbische Skizzen", einer Melodienfolge mit bekannten schwäbischen Liedern. Danach begrüßte der Erste Vorsitzende Karl Gökeler die Besucher in der voll besetzten Halle. Anschließend übergab er das Mikrofon an Melita Kovacic, die wie immer gekonnt durch das Programm führte. Bevor der Gemischte Chor an der Reihe war, spielte das Orchester noch das weltbekannte Stück "Music" von John Miles. Hierbei wurden die Spieler von Inge Ungerer vom ZAV Kirchheim am Klavier unterstützt.

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Mit den Stücken "Freunde, das ist Musik", "Freude und Freunde" sowie "Andulka" zeigte der Gemischte Chor des Liederkranzes unter der Leitung von Elisabeth Geißelhart einen kleinen Ausschnitt seines Könnens. In der Zwischenzeit hatten sich auf der Bühne die kleinsten Akkordeonspieler für ihren Auftritt fertig gemacht. Unter der Leitung von Claudia Raichle zeigten sie, was man so alles in kurzer Zeit einstudieren kann, hatten doch die Letzten erst im November 2006 mit der Ausbildung begonnen. Mit dem Stück "Rockschool" gelang dem Nachwuchs ein fetziger Auftakt. Danach wurde es etwas gemütlicher. "Red Roses for a blue Lady" stand auf dem Programm. Dabei übernahm Rebekka Bischoff die Solostimme. Zum Abschluss folgte noch "Happy Feeling", zu Deutsch: "gutes Gefühl". Dieses hatten auch die Zuhörer, die dann noch eine Zugabe mit dem "Kiddy Rock" erhielten.

Den zweiten Teil des Programms eröffnete die Konzertabteilung des 1. HHC Stuttgart-Wangen unter der Leitung von Claus Gregustobires. Drei sehr anspruchsvolle Titel hatten sich die Gäste aus Stuttgart ausgesucht. Zum einen "Inmortal", zwei Sätze aus der "Suite Gothique" und zum Abschluss "One Note Samba and Desafinado". Die acht Spielerinnen und Spieler zeigten dem begeisterten Publikum, was man so alles aus einem Akkordeon herausholen kann. Ohne Zugabe durften die Akteure ihren Auftritt nicht beenden, und bei dem Swing "Jumpin at the Woodside" ging noch mal so richtig die Post ab.

Als nächstes war das Li-Chör-Le, ebenfalls unter der Leitung von Elisabeth Geißelhart, an der Reihe. Bei den Stücken "Sing songs of Joy", "May you always have a song" und "Bye bye love" wurde der Chor am Keyboard von Daniela Hohnheiser begleitet. Zum Abschluss sang der Gemischte Chor zusammen mit dem Li-Chör-Le noch das Stück "Menuett".

Das Akkordeonorchester gestaltete den letzten Programmteil. Nachdem Wolfgang Amadeus Mozart im letzten Jahr wegen seines 250. Geburtstags in aller Munde war, hatte sich das Orchester das Stück "Zauberflöte in Rhythm" ausgesucht ein Potpourri mit Titeln aus der gleichnamigen Oper im modernen Gewand. Mit "Tango Romantica" und "Y.M.C.A." kam auch die U-Musik nicht zu kurz. Einen lustigen Abschluss des Abends brachte das Stück "Eine kleine Lachmusik". Hier zeigte das Orchester, dass man "Eine kleine Nachtmusik" auch etwas anders darbieten kann. Elisabeth Duroska war als Mozart verkleidet und hatte alle Hände voll mit sich und dem Orchester zu tun, um dieses Stück zum glücklichen Ende zu bringen. Mit der geforderten Zugabe "Gigolo" ging ein abwechslungsreiches Konzert zu Ende.

pm