Lokales

Vom Blumenmädchen

Jüngst veranstaltete der Liederkranz Gutenberg seine Herbstfeier in der Schlossberghalle. Der Liederkranz leitete das Programm mit dem "Freundschaftslied" ein. Der Vorsitzende Günter Hagmeier begrüßte die Gäste.

LENNINGEN Nach dem Vortrag des Liederkranzes mit dem Lied "Auf der Heide blüh'n die letzten Rosen" von Robert Stolz war der Swingchor Reudern dran. Er brachte eine südafrikanische Weise, eine Komposition von Alice Parker und eine englische Volksweise zu Gehör. Der Swingchor hatte sich spontan zur Mitwirkung bereit erklärt, nachdem der Männergesangverein Balzholz kurzfristig absagen musste. In dem folgenden großen Medley für Chor und Solisten "My fair Lady", das der Swingchor und der Liederkranz zusammen mit der Solistin Heike Tomschi als dem Blumenmädchen Eliza und dem Moderator Hans-Jörg Weckenmann als Professor Higgins vortrug, wurde durch die Moderation anschaulich die Entwicklung der Eliza vom armen Blumenmädchen bis zum Aufstieg in die "höhere Gesellschaft" dargestellt. Nach der Pause war wieder der Swingchor Reudern an der Reihe. Trotz halber Besetzung begeisterte der Chor die Besucher mit seinen wunderschönen Stimmen. Im Anschluss betrat Tania Schneider die Bühne, die ja in Gutenberg keine Unbekannte ist. Sie brachte zwei Soli zu Gehör, die bestimmt vielen der Besucher noch von Zarah Leander bekannt waren. Danach trug Oliver Erb mit seiner warmen Baritonstimme einen Titel von Robert Stolz vor. Anschließend folgten zwei bekannte Duette, gesungen von Tania Schneider und Oliver Erb.

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Den Abschluss gestaltete wieder der Liederkranz, erst mit einer dalmatinischen Volksweise und dann als weiteren Höhepunkt mit dem Seemannsmedley "Anker auf" von Otto Groll, das zusammen mit dem Bariton Oliver Erb gestaltet und auch durch großen Beifall belohnt wurde.

In seiner Abschlussansprache bedankte sich Günter Hagmeier bei den Besuchern und bei den Beteiligten für ihr Engagement. Die Solisten wurden mit einem Blumenstrauß beziehungsweise Weinpräsent bedacht. Sein ganz besonderer Dank galt jedoch dem Dirigenten Reiner Hiby für seinen Einsatz, der die Gesamtleitung hatte und auch die meisten Darbietungen auf dem Klavier begleitete.

pm