Lokales

Vom Flachszum Leinengewebe

BEUREN Flachs, auch Lein genannt, ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Neben den öl- und eiweißreichen Samen, die Nahrungs- und Arzneimittel liefern, waren die faserreichen Stengel der Pflanze einst wichtigster textiler Rohstoff. Die Bauern auf der Schwäbischen Alb verstanden sich in vergangenen Jahrhunderten bestens auf die Herstellung von Leinengeweben.

Anzeige

Am Freitag, 9. Juni, gibt es im Freilichtmuseum Beuren von 13 bis 17 Uhr beim Informationstag "Brechen, Hecheln, Spinnen, Weben" jede Menge Vorführungen und Mitmachaktionen zu den einzelnen Arbeitsschritten der aufwändigen Flachsverarbeitung auf der Alb. Ebenfalls am Freitag wird die Ausstellung "Flachs/Lein unentbehrlich, vielseitig" eröffnet. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Jan Sneyd, Lehrbeauftragter der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, erarbeitet und zeigt Wissenswertes zur Geschichte der Verwendung des Flachses. Aufgebaut ist die Ausstellung im Weberhaus aus Laichingen. Laichingen auf der Alb war vor 200 Jahren ein bedeutendes Leinenweberzentrum in Württemberg.

Weitere Informationen gibt es über das Info-Telefon, 0 70 25/9 11 90 90, oder auf der Homepage www.freilichtmuseum-beuren.de.

la