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Vom Lehrling zum Meister

WEILHEIM Die Klasse W I c der Kirchheimer Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule hat sich beim "Scholderbeck" über die Ausbildungsmög-

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(O:21070320.JP_lichkeiten im Bäckerhandwerk informiert. Im folgenden berichten die Schüler über die Ausbildung zum Bäcker und zur Bäckereifachverkäuferin. Außerdem bildet das Unternehmen Scholderbeck noch Konditoren und Bürokaufleute aus.

Die Ausbildung zum BäckerDie Ausbildung zum Bäcker dauert drei Jahre, für Lernschwache vier Jahre. Für den Beruf ist ein guter Hauptschulabschluss gefordert. Aber es kommt nicht nur alles auf die Noten an, denn man sollte teamfähig, zuverlässig und freundlich sein und Spaß am Beruf haben. Mathematik ist auch sehr wichtig, um die Teigmengen zu berechnen. In der Ausbildung darf der Lehrling richtig in der Backstube mitarbeiten. Den Teig zubereiten, glasieren und garnieren. Aber das Reinigen der Maschinen sowie das Putzen gehören auch dazu.

Frühes Aufstehen sollte auch kein Problem sein. Denn morgens in der Früh wird schon um 2 Uhr in der Backstube angefangen. Aber dafür ist um 12 Uhr Schluss, und man hat Zeit für Freizeit und Freunde. Im Sommer ist es wegen der Hitze sehr warm, weil es in der Nacht nicht abkühlen kann. Im Winter hingegen ist es schön warm. In manchen Fällen kann es durch den Beruf auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen: Durch das viele Mehl bekommt man schlecht Luft, und das kann zu einer Mehlstauballergie führen. Da man viel und schwere Sachen heben muss, kann es auch zu Rückenproblemen führen.

Bevor man auf eine Meisterschule gehen kann, muss man erst mal eine abgeschlossene Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung haben. Dann gibt es zwei verschiedene Arten von Schulen, auf denen man die Meisterprüfung machen kann: Die erste ist eine fünfmonatige Vollzeitschule, die zweite eine zweijährige Abendschule. Mit einem Meisterbrief darf man eine eigene Filiale eröffnen und auch selbst Bäckerlehrlinge ausbilden.

Die BäckereifachverkäuferinDie Ausbildung einer Bäckereifachverkäuferin dauert drei Jahre. Bevor man einen Ausbildungsplatz bekommt, muss man sich schriftlich bewerben. In dem Beruf, zu dem man ebenfalls einen Hauptschulabschluss braucht, sind mehr Frauen als Männer tätig. Sie müssen gut mit Menschen umgehen können, teamfähig und aufgeschlossen sein. Als Verkäuferin kann man zur Filialleiterin aufsteigen. Drei Jahre Praxiserfahrung braucht man auch in diesem Beruf. Anschließend kann man in eine fünfmonatige Vollzeitschule gehen und auch diese mit einer Prüfung abschließen. Hat man dieses Ziel erreicht, könnte man auch eine eigene Filiale eröffnen.

Klasse W I c