Lokales

Vom Unfalleinsatz bis zur Bildbearbeitung

Im Fotodienst für den Teckboten unterwegs war die Realschülerin Sarah Rinderer während ihrer BORS-Praktikumswoche. Sie berichtet von ihrer erlebnisreichen Zeit.

SARAH RINDERER

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KIRCHHEIM Der Fotograf des Teckboten kann ja auch nicht 365 Tage im Jahr Dienst tun: Deshalb hat er einen Assistenten. Und bei dem war ich während der Praktikumswoche zu Besuch. Der Job von Jörg Bächle umfasst die Beilagenredaktion des Teckboten, angefangen von Tick, dem Jugendmagazin, über Sonderthemen, bis hin zum Fotodienst.

Die Woche begann mit der großen Redaktionssitzung am Montagmorgen, bei der wir unsere Fotoaufträge entgegennahmen. Anschließend bekam ich eine fachmännische Einweisung in das Bildbearbeitungsprogramm. Dann ging es richtig zur Sache. In den darauf folgenden Tagen habe ich eine Menge erlebt und gelernt: Einen Brand in Notzingen und und einen schwerer Autounfall auf der A8, den es zu fotografieren galt. Fototermine, wie zum Beispiel im Kindergarten auf dem Breitenstein mit Werner Danneman oder in der Stadtmitte Kirchheim mit Ute Vogt standen auf dem Programm. Ich fotografierte allerdings auch Klassenkameraden der Parallelklasse für die Jugendseite und machte außerdem Schmuckbilder, die dann am nächsten Tag im Teckboten erschienen.

Anschließend mussten wir die Aufnahmen noch bearbeiten, indem wie sie vom Chip auf den PC kopierten. Die Bildgröße festlegen, beschneiden, scharf zeichnen, digitale Fussel vom Chip auf dem Bild wegstempeln dann wird das Bild gespeichert, beschriftet und dem Redakteur vorgelegt. Der gibt Bescheid, ob das Foto in Farbe oder schwarz-weiß erscheinen soll. Diese Information muss dann ins System kopiert werden.

Mir hat das Praktikum viel Spaß gemacht, da es immer abwechslungsreich war, wenn auch manchmal etwas stressig. Dann durfte ich noch diesen Artikel verfassen und an einem weiteren mitschreiben. Ich könnte mir gut vorstellen einen Beruf zu erlernen, der in diese Richtung geht. Da ich sowieso vorhabe, nach der Realschule das Abitur zu machen was ich in diesem Beruf unbedingt benötige , habe ich für die endgültige Entscheidung auch noch etwas Zeit.