Lokales

Von der heilenden Kraft der Farbe

KIRCHHEIM Elisabeth Goll, 55, stellt derzeit im Kirchheimer Krankenhaus, Bau D, Ebene 3 im ambulant operativen Bereich, 36 ihrer Werke aus. Es sind dies kleinformatige Bilder in Acrylmischtechnik hinter Glas keine großformatigen Leinwandbilder, da dies die Räumlichkeiten nicht zulassen.

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"Denn für mich ist die Kunst ein Abbild des Geistigen . . .", so definierte 1945 der amerikanische Künstler Mark Rothko den Kunstbegriff und dieser Interpretation schließt sich die Bissinger Malerin an. Farbe ist für sie Ausdruck von emotionalen Prozessen. Dabei entstehen keine konkreten, gegenständlichen Bilder. Der ablaufende Malprozess bestimmt vielmehr den vielfältigen und vielschichtigen Farbauftrag und letztendlich auch die Form. Auf den Malprozess stimmt sich Elisabeth Goll durch klassische Musik ein, die sie auch während des Malens begleitet.

Elisabeth Goll entdeckte etwa vor fünfzehn Jahren die Malerei für sich. Sie belegte VHS-Malkurse bei Oberstudienrat Heinz-Reisig, Vera Stütz-Neumann und Hanni Derr. Seit 1994 arbeitet sie autodidaktisch. Sie wünscht sich, dass sich die Betrachter auf ihre Bilder einlassen und zur inneren Ruhe finden. Ihre Werke in Acryl, Öl und Pastellkreide sind noch bis 1. November, jeweils von 7 bis 17 Uhr zu sehen.

Elisabeth Goll stellte zuletzt 2001 im Oberlenninger Schlössle aus.

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