Lokales

Von Dettingen nach Heidelberg

Ein Jahr nach dem ersten Teil der Neckartaltour von Dettingen nach Villingen-Schwenningen haben die Dettinger Radlersenioren nun auch den zweiten Teil (Dettingen Heidelberg) erfolgreich hinter sich gebracht. 26 Teilnehmer hatten großen Spaß daran.

DETTINGEN Der zweite Teil der Neckartaltour führte landschaftlich in eine andere Dimension als die Vorjahrestour. Nachdem die Dettinger Radler den Großraum Stuttgart hinter sich gelassen hatten, tauchten die ersten größeren Weinberge entlang des Neckars auf. Dass auch dieser Teil des Neckars besonders schön ist, zeigte sich spätestens, als die Burgruine Hoheneck über den Weinbergen zu sehen war. Kurz später war nach 85 Kilometern das erste Etappenziel Pleidelsheim erreicht.

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Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Neckarelz. Hinter Heilbronn weichen die Weinberge dem kühlen Hauch des Odenwaldes, und schroffe Sandsteinfelsen begleiten den Neckar. Dessen Lauf bewachen die Burg Guttenberg und die Burg Hornberg, die zugleich seine romantische Seite zeigen. Kurz nach der Burg Hornberg liegt Neckarelz, das Ziel der 74 Kilometer langen zweiten Etappe.

Die dritte Etappe führte nach Neckarsteinach. Kurz nach dem Kernkraftwerk Obrigheim durchradelten die Dettinger Senioren die Odenwaldpassage und sahen links am Neckar die Ruine Minneburg. Kurz darauf erreichten sie Schloss und Burg Zwingenberg. Für den steilen Anstieg entschädigte der Ausblick in das Neckartal. In Eberbach wurde ausgiebig die Stadt besichtigt. Nach Hirschhorn begannen die letzten Kilometer, die sich als die schwierigsten der ganzen Tour herausstellten, bedingt durch eine Umleitung. Eine mehrere Kilometer lange Steige erinnerte die Dettinger an die Albaufstiege ihrer Heimat. Etwas später als geplant bezogen die Radler nach 59 Kilometern ihre Hotels in Neckarsteinach, die direkt am Neckar liegen und von vier Burgen eingerahmt werden.

Am vierten und letzten Reisetag wurde die Schlussetappe nach Heidelberg gemütlich gestartet. In Heidelberg selbst gab es die interessantesten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Von der Alten Brücke aus genossen die Radlersenioren den Blick auf das Heidelberger Schloss, auf die Altstadt und auf das Neckartal, bevor es mit dem Zug zurück ging nach Dettingen.

pm