Lokales

Von James Bond über Queen und Abba bis Utopia

Mit dem Stück "2001 A Space Odyssey" aus "Also sprach Zarathustra" eröffnete am vergangenen Samstag die Jugendkapelle "Lauterhubbers" unter Leitung von Sabrina Class die Winterfeier des Musikvereins Gutenberg.

LENNINGEN Die Erste Vorsitzende Kerstin Schöpf begrüßte die zahlreichen Gäste in der voll besetzten Schlossberghalle. Bei den Lauterhubbers ging es musikalisch weiter mit "The James Bond Theme" und "Can you feel the Love tonight" aus dem König der Löwen. Mit dem selbst gemalten Löwen "Simba" von Mona Wörz und Marina Diez wurden die Gäste überrascht. Bei "The Best of Queen" mit Ausschnitten aus den Titeln "We will Rock you", "Another one Bites the Dust" und "We are the Champions" wurde mitgeklatscht und auch Feuerzeuge waren zu sehen. Mit dem bekannten "Can-Can" von Jacques Offenbach und einer attraktiven Tänzerin aus Pappe wieder gemalt von Mona Wörz verabschiedete sich die Jugendkapelle. Als Zugabe spielte sie "Final Countdown".

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Mit dem Konzertmarsch "Die Sonne geht auf" übernahm die Stammkapelle unter Leitung von Armin Hänßler den Platz auf der Bühne. "The New Village" erzählt von einem weiten, waldreichen Land. Räuberische Stämme und die Naturgewalt des Meeres stellen eine fortwährende Gefahr für die sich ausbreitende Zivilisation dar. Es müssen immer wieder neue Behausungen aufgebaut werden, das "Neue Dorf" entsteht. Wohlstand und reiches Gemeindeleben entwickeln sich, die Vergangenheit verblasst. Nur Feste und Jahrmärkte erinnern an die ferne alte Zeit. Mit "Utopia" wird ein idealer Inselstaat weitab der übrigen bewohnten Welt beschrieben. Es ist ursprünglich der Titel eines im Jahre 1516 erschienenen Buches des Engländers Thomas More und bedeutet so viel wie Niemandsland.

Der geschäftsführende Präsident des Kreisverbandes der Blasmusik Esslingen, Dieter Wais, ehrte Nils Wolf für seine zehnjährige Aktivität im Verein. Auch Kerstin Schöpf hob sein Engagement hervor.

Beim "TV-Kultabend" konnten die Besucher etwas entspannen, denn die Melodien von Lindenstraße, Herzblatt, Schwarzwaldklinik, Eurovisionsmelodie, Wetten, dass . . .?, Traumschiff, Aktuelles Sportstudio, Derrick sowie Tagesschau sind wohl allen bekannt, wenn man bedenkt, dass alle Titel schon seit über 20 Jahren regelmäßig im Fernsehen zu hören sind.

Danach hieß es Abschied nehmen. Nach zehnjähriger Dirigententätigkeit entschloss sich Armin Hänßler, zum Jahresende seinen Dirigentenstab in Gutenberg abzugeben. In über 400 Musikproben und 150 Veranstaltungen waren die Höhepunkte seiner musikalischen Laufbahn im Jahr 2000 die Präsentation der neuen Uniform, 2003 das 40-jährige Bestehen des Musikvereins Gutenberg mit dem Treffen der Kapellen "Rund um den Römerstein" und dem Massenchor in der Dorfmitte. Vom Kreisverband erhielt er die bronzene Dirigentennadel sowie vom Verein ein gerahmtes Bild. Mit "Abba Revival" bearbeitete Thomas Berghoff die Titel "Super Trouper", "Chiquitita", "I do I do I do" sowie "Waterloo" zu einem Medley. Als Zugabe war der Deutschmeister Regimentsmarsch zu hören. Mit einem Blumengebinde bedankte sich Kerstin Schöpf für die Ansage der einzelnen Musikstücke der Stammkapelle bei Christina Hummel.

In der Pause zum Theaterumbau verkauften die Lauterhubbers Lose zur Tombola. Im Theaterstück "A Pfondsfamilie" unter Leitung von Margit Ruß handelte es sich um ein Ehepaar, das sich nicht mehr viel zu sagen hat, höchstens wie dick er und schlampig sie ist. Mit einer Wette packt die beiden der Ehrgeiz, durchaus noch attraktiv zu sein. Ein Glück, dass sich die beiden Kinder miteinschalten. Es verliert keiner die Wette, auch wenn Mutter Elise Kraxl plötzlich ein Rendezvous mit einem attraktiven Italiener hat und Vater Arthur sich mit einer 22-Jährigen verabredet. Doch beides sind die Liebesgefährten der Kinder. Am Schluss bleiben Vater und Mutter sogar für ihren eigenen Partner attraktiv und die Kinder freuen sich über die Bekanntschaften. Den Italiener Carlo Venuto spielte Harald Röhner, Renate Lenz die Freundin des Sohnes, Sandra Salcher, den Sohn Thomas Kraxl Marco Hermann, Birgit Kraxl wurde gespielt von Rita Schöpf. Ehefrau Elise wurde dargestellt von Christina Hummel und ihr Mann Arthur spielte Michael Humblot.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand im Vereinsraum die erste Christmasparty des Fördervereins statt.

kf