Lokales

Vordach vergeben

Die Kindergärten Seestraße und Schillerstraße beschäftigten den Holzmadener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Beschlossen wurden kleinere Sanierungsmaßnahmen (Seestraße) und die Anbringung einer Eingangsüberdachung im Kindergarten Schillerstraße.

RUDOLF STÄBLER

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HOLZMADEN Bereits im Jahr 2005 hat sich nach den Worten von Bürgermeister Jürgen Riehle der Gemeinderat mit der Eingangsüberdachung für den Kindergarten Schillerstraße beschäftigt. Im Dezember des vergangenen Jahres wurde dann beschlossen, eine Stahlkonstrukion der Holzvariante vorzuziehen. In der Gemeinderatssitzung am 15. Mai dieses Jahres erfolgte durch das Gremium eine Vor-Ort-Besichtigung. Der Bürgermeister erinnerte an die intensive Beratung bei der schließlich beschlossen wurde, ein Vordach als große Lösung unter Einbeziehung des Vorplatzes auszuführen. Damals wurde die Verwaltung beauftragt weitere Angebote mit alternativen Planungen, auch hinsichtlich des Materials, einzuholen.

Die Angebote lagen nunmehr dem Gremium vor. Preisgünstigster Bieter war eine Weilheimer Firma mit rund 4500 Euro für das Vordach und etwa 1500 Euro für das notwendige Geländer. Die Gelder für die Finanzierung stehen im Haushalt 2006 mit 3000 und einem Haushaltsrest von 3000 Euro aus 2005 zur Verfügung. Die Fundamente sollen vom Bauhof gefertigt werden, was noch Kosten von annähernd 500 Euro verursachen wird. Bereits im Frühjahr war der Bauhof ebenfalls im Einsatz, um den Terrassenbelag neu herzustellen. Hierfür wurden die Kosten vom Bürgermeister auf rund 2800 Euro beziffert. Der Gemeinderat schloss sich dann nach kurzer Aussprache dem Vergabevorschlag der Verwaltung an.

Mit den Sanierungsmaßnahmen im Kindergarten Seestraße hat sich das Holzmadener Gremium schon in mehreren Sitzungen befasst und auch Vor-Ort-Termine gab es schon einige. Grund war, dass die Dämmung der Außenwände bei zwei Räumen unzureichend ist, sodass es teilweise über die Wintermonate zu Schimmelbildungen gekommen ist. Durch das Freistellen der Ecken, lüften und heizen konnte der Schimmel beseitigt werden, eine Schwachstelle ist aber durch die einfache Bauart weiterhin gegeben.

Nachdem mehrere Alternativen im Gespräch waren, einigte man sich nach einer erneuten Besichtigung im Gemeinderat auf eine "sinnvolle Minimallösung." Zu einem Preis von rund 6000 bis 7000 Euro soll eine Fachfirma nunmehr Isolierplatten anbringen und danach eine Verspachtelung vornehmen.