Lokales

Vortrag: Der Luchs inBaden-Württemberg

KIRCHHEIM Seit rund 200 Jahren gilt der Luchs in nahezu ganz Mitteleuropa als ausgerottet. Seit 1970 werden Wiederansiedlungsversuche durchgeführt und in einigen Gebieten hat sich mittlerweile wieder eine Luchspopulation etablieren können. Seit 1988 existieren handfeste Hinweise auf die Anwesenheit der heimlichen Katze im Schwarzwald.

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Dies ist Grund genug für die Volkshochschule Kirchheim, dem Luchs am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr im Spitalkeller einen eigenen Vortragsabend in Kirchheim zu widmen. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem NABU statt. Die vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum initiierte Arbeitsgruppe Luchs (www.ag-luchs.de) stimmt den Umgang zwischen den Interessengruppen ab und hat die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) mit dem Luchs-Monitoring beauftragt. Dieses soll feststellen, ob und wo Luchse mittlerweile in Baden-Württemberg leben.

Der Referent des Abends, Diplom-Geoökologe Michael Herdtfelder aus Freiburg, ist mit seinen Kollegen bei der FVA für dieses Luchs-Monitoring zuständig. In seinem Vortrag "Der Luchs in Baden-Württemberg" beleuchtet er die Biologie und die historische Entwicklung des Luchses. Darüber hinaus geht er auf die aktuelle Situation des Luchses im Land, auf mit dem Luchs verbundene Konfliktfelder in der gesellschaftlichen Diskussion sowie auf die Arbeit der "Arbeitsgruppe Luchs" ein.

Reservierungen nimmt die Kirchheimer Volkshochschule unter der Rufnummer 0 70 21 / 97 30 30 entgegen oder per E-Mail unter info@vhskirchheim.de.

vhs