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Wählen gehen

Die Junge Union Kirchheim (JU) ruft alle Jung- und Erstwähler auf, am 18. September zur Wahl zu gehen und dabei SPD, Grünen und Linkspartei die "rote Karte" zu zeigen.

KIRCHHEIM Die Führung der JU Kirchheim ist sich einig, dass die Politik von Rot-Grün die Bundesrepu

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O:5080515.JP_blik Deutschland in die schwerste Krise seit ihrem Bestehen gestürzt hat. Insbesondere für junge Menschen sei die Politik verheerend gewesen: Für die ausufernde Staatsverschuldung und den Verkauf des letzten Tafelsilbers müssten künftige Generationen geradestehen.

Gleichzeitig hätten sich die Perspektiven für Jugendliche, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, verschlechtert, da die Bundesregierung eine mittelstandsfeindliche Politik betrieben habe: "Wer den Unternehmen durch eine ausufernde Bürokratie die Luft zum Atmen nimmt und den Betrieben wie den Arbeitnehmern immer weitere Soziallasten aufbürdet, braucht sich nicht zu wundern, wenn Arbeitsplätze abgebaut und weniger Ausbildungsplätze angeboten werden", so JU-Pressesprecher Thilo Rose. In der geplanten Abgabe für Unternehmen, die nach den Vorstellungen der SPD nicht genug ausbilden, sieht der Unions-Nachwuchs das falsche Mittel: "Es ist eine Anmaßung, wenn Politiker oder Bürokraten behaupten zu wissen, wie viel Ausbildungsplätze ein Unternehmen anbieten muss. Unternehmen bilden dann aus, wenn sie entsprechend positive Erwartungen hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung haben. Daran fehlt es aber momentan", fügt JU-Schatzmeister Hägele hinzu.

Da Rot-Grün notwendige Reformen der sozialen Sicherungssysteme verschleppt habe, sei deren Funktionsfähigkeit in der Zukunft gefährdet. Zudem sei für die Familien im Vergleich zu anderen Lebensgemeinschaften zu wenig getan worden. "Das Steuermodell der Union, das Familien spürbar entlastet, und die Ermäßigung beim Rentenbeitrag von 50 Euro pro Kind sind familienpolitisch der richtige Weg", so JU-Vorstandsmitglied Susanne Friedrich. Die CDU stehe für eine mittelstandsfreundliche Politik, wolle die sozialen Sicherungssysteme konsequent reformieren und die finanziellen Lasten gerecht auf die Generationen verteilen.

pm