Lokales

Waldbegehung wird terminiert

Einstimmig genehmigten die Mitglieder des Finanz- und Verwaltungsausschusses des Kirchheimer Gemeinderats in ihrer jüngsten Sitzung den Betriebsplan für den Stadtwald einschließlich Jesingen, Nabern und Ötlingen.

WOLF-DIETER TRUPPAT

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KIRCHHEIM Im Mittelpunkt der für das laufende Jahr vorgesehenen Maßnahmen steht dabei die Bereitstellung von Laubstammholz sowie ausreichender Brennholzmengen für die Bevölkerung.

Ab Jahresmitte wird dann ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten bei der Bekämpfung und Aufarbeitung des zu erwartenden Borkenkäferholzes sowie der Kultursicherung der Lothar-Flächen liegen. Außerdem ist in diesem Jahr auch vorgesehen, mit der Sanierung des Waldlehrpfades im Talwald zu beginnen.

Die vorgesehene Holznutzung des laufenden Betriebsjahres wird mit insgesamt 5 390 Festmetern angegeben. Insgesamt 2 555 Festmetern im Talwald stehen dabei 1 490 Festmeter im Bergwald gegenüber. Es folgen Bettenhardt mit 630, Jesinger Wald mit 160, Naberner Wald mit 120, Ötlinger Wald mit 115 und schließlich "Sterricht" mit 20 Festmetern, sowie zufällige Nutzungen mit 300 Festmetern.

Von diesen 5 390 Festmetern entfallen 1 575 auf Nadelhölzer, wobei die jeweiligen Anteile der Fichten, Tannen, Douglasien, Kiefern und Lärchen bei 1 305 Festmeter Stamm- und 270 Festmetern Industrieholz liegen. Im Laubholzbereich fallen insgesamt 3 815 Festmeter an. 1 525 Festmeter Eiche, Buche, Esche, Ahorn und andere Laubhölzer fallen dabei im Bereich Stammholz an.

Vorgesehen sind im Jahr 2005 insgesamt 12 120 Pflanzungen. Neben 3 250 Rotbuchen, 1 850 Eschen, 1 400 Hainbuchen, 1 100 Roterlen, 1 050 Stieleichen und 1 000 Spitzahorn werden auch 950 Bergahorn, 400 Roteichen, 300 Eurolärchen, 250 Fichten, 220 Wildkirschen, 200 Winterlinden und 150 Tannen gepflanzt.

Nachdem der Betriebsplan auch schon den von den Maßnahmen betroffenen Ortschaftsräten zur Beratung und Beschlussfassung vorlag, votierten die Mitglieder des Finanz- und Verwaltungsausschusses für die Genehmigung des Nutzungs- und Kulturplanes für den Stadtwald.

Da Oberforstrat Hegelau und Revierförster Daniel Rittler den Ausschussmitgliedern während der Beratung des Betriebsplanes nicht für Fragen über die aktuelle Entwicklung zur Verfügung standen, wurde von Verwaltungsseite vorgeschlagen, bei etwas wärmeren Temperaturen eine Waldbegehung zu terminieren, bei der dann von den Experten mögliche Fragen der neuen und alten Ratsmitglieder zur Forsteinrichtung beantwortet werden können.