Lokales

Was kann unser Weg sein?

Das alte Jahr ist vergangen und das neue Jahr wartet darauf, in dieser Nacht von uns begrüßt zu werden. Wieder einmal fragen sich viele Menschen, was das neue Jahr wohl bringt und wie ihr Weg, den sie gehen sollen, wohl aussehen kann. Der eine steht vor einer wichtigen Entscheidung, beruflicher, wie privater Natur. Der andere versucht gerade mit Enttäuschungen, Schmerz oder Trauer fertig zu werden. Welchen Weg sollen wir einschlagen, wo geht's lang? Was kann unser Weg sein? Eins sollten wir dabei bedenken: wenn wir Gott vertrauen, gehen wir niemals alleine. Als Christen sollen wir in den Fußstapfen Christi gehen, so sagt es uns die Bibel (1 Petrus, 2,21 25). Das ist, wie wenn wir im Winter im Tiefschnee in Spuren gehen, die schon jemand vor uns gegangen ist. Das macht das Laufen leichter. So ist es auch mit Jesus. Als Christen gehen wir in seinen Spuren.

Dieser Weg ist vielleicht nicht immer leicht zu gehen aber er ist bewährt. Das kann unser Vertrauen stärken, das gibt Hoffnung. Christus geht den Weg für mich voraus. Auf diesem Weg in seinen Fußstapfen, da kann ich sicher sein, denn ich folge dem, der seine Fußstapfen hinterlassen hat. Das tut mir gut. Ich darf ihm folgen. Er hat einen gangbaren Weg für mich bereitet.

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Was immer noch kommen mag in diesem neuen Jahr der Weg ist bereit. Christus ist schon am anderen Ende und er wartet schon auf uns.

Seine Fußstapfen: das gibt uns die Orientierung, für den Weg, den wir einschlagen sollen, wenn wir bewusst mit Gott leben. So oft wollen alle von uns Orientierung, wollen, dass wir ihnen sagen, wo es lang geht und worauf es ankommt. Und so oft haben wir selbst nicht das, was andere von uns erwarten. Aber wenn ich mit Gott lebe, können sich viele gangbare Wege auftun, für mich selbst, für meine Familie, im Job und in schweren Zeiten, die auch das neue Jahr wieder mit sich bringen wird.

Bei Jesus in seinen Fußstapfen: da finde ich Geborgenheit und bleibe auf dem richtigen Weg. Hier muss ich nicht nur geben. Diese Fußstapfen verleihen mir Halt und Festigkeit. In diesem Sinne möchte ich Sie ermutigen, sich Gott ganz anzuvertrauen und wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.

Michael Schwarz

Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen

Gemeinde, Steingauzentrum.