Lokales

WASG kritisiertBildungspolitik

KREIS ESSLINGEN "Die CDU/FDP-Bildungspolitik fördert Armut", kritisiert das WASG-Kreisvorstandsmitglied Bernd Luplow. Verlierer aber tauchen zunehmend in den Statistiken der Polizei, der Jugendämter und der Psychiatrie auf. Eltern, Schüler und Lehrer hätten in den letzten Jahren immer wieder gegen zu große Klassen, großen Unterrichtsausfall, Schulraumnot, Streichung von Fahrtkostenzuschüssen für Schüler, Streichung von Förderunterricht und völlig ungenügend vorbereitete Einführungen neuer Bildungspläne protestiert.

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Laut WASG-Kreisvorstands-sprecher Thomas Mitsch habe dies bisher nichts genützt. Die bisherigen, wenigen Verbesserungen im Bildungsbereich zielten auf eine Elitebildung für wenige unter Ausnahmebedingungen, die auf Kosten der großen Mehrheit der Schüler durchgesetzt werden sollen. Laut Mitsch trägt die Landesregierung so dazu bei, dass Deutschland als drittstärkste Industrienation der Welt seine Kinder vernachlässige und deutsche Schüler anderthalb Schuljahre hinter finnischen Kindern zurücklägen. Fast zwanzig Prozent der Hauptschüler würden ohne genügende Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen entlassen, "meist in die Arbeitslosigkeit", so Mitsch.

pm