Lokales

Wasser für die Massai Bilder einer Reise

KIRCHHEIM Am kommenden Sonntag, 13. November, zeigt Pfarrer Bernd Küster in der Kreuzkirche, Limburgstarße 65, um 19.30 Uhr Dias von seiner diesjährigen Reise nach Tansania. Er war unterwegs mit sieben Leuten aus ganz Deutschland. Sie arbeiteten an verschiedenen Wasserprojekten mit den Massai, denn in manchen Gegenden Tansanias herrscht Wassermangel.

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Die Massai sind in ihrer Tradition Viehnomaden. Aber wegen Landknappheit, wachsender Bevölkerung und Verpachtung von riesigen Landflächen an ausländische Agrarfirmen ist ihnen diese Lebensweise nur noch beschränkt möglich. Sie sind gezwungen, zu siedeln. Dabei steht die Frage nach sauberem Wasser im Mittelpunkt. Seit einigen Jahren helfen der Kirchenbezirk Crailsheim, Leute aus Kirchheim und andere Privatpersonen der Massai-Siedlung Lesoit in der Südmassaisteppe und Dörfern in riesigen Erosionsgebieten westlich von Arusha mit dem Bau von Regenwassertanks. Die Leitung der Projekte hat Pfarrerin Kniest aus Crailsheim-Wittau, die 25 Jahre in Tansania gearbeitet hat.

Zum ersten Mal hat die Gruppe mit einem Massai-Dorf Anstrengungen unternommen, die Erosion zu stoppen. Das ist ein Projekt, das sich über mehrere Jahre erstreckt, und dessen Ausgang ungewiss ist.

Im Vortrag kommen die Probleme des Landes und seiner Bewohner zur Sprache, aber auch die Schönheit des Landes und der wilden Tiere wird gezeigt. Der Eintritt ist frei.

pm