Lokales

Wasser im Kellerzerstörte Brenner

SCHLIERBACH Während einer Routinekontrolle der Rathaus eigenen Heizungsanlage in Schlierbach stellte der zuständige Installateur Wasser im Heizungskeller fest.

Anzeige

Die 70 Zentimeter hoch stehende Brühe habe den Brenner zerstört, musste Bürgermeister Paul Schmid dem Gemeinderat mitteilen. Wo das Wasser herkam, konnte Schmid noch nicht genau feststellen. Wahrscheinlich von einem Nebenkeller, in den das Wasser von außen gedrungen sei. Ein neuer Brenner schlage mit rund 2 300 Euro zu Buche. Schmid gab aber zu bedenken, dass der Heizkessel bereits seit 1989 in Betrieb sei. Daher könne es ratsam sein, gleich Kessel und Brenner auszutauschen. Der Kesseltausch käme auf rund 12 000 Euro, ein neuer Kessel führe zu einer zehnprozentigen Öleinsparung. Schmid hofft, dass die Versicherung zumindest einen Teil der Kosten übernimmt. Das komme dann zum Tragen, wenn das Wasser auf einmal in den Keller eindrang und nicht langsam eingesickert ist.

Karl Weiler (CDU) regte an, vorerst nur den Brenner auszutauschen, diesen aber so zu wählen, dass er später auch an einen neuen Kessel passe. In die gleiche Richtung ging August Leins' Vorschlag. Darüber hinaus regte er an, eine Pumpe einzubauen, um weitere Wasserschäden zu verhindern. Ein förmlicher Beschluss wurde nicht gefasst.