Lokales

Wasserleitungsnetz in Dettingen analysiert

DETTINGEN "Im Normalfall reicht der Druck überall im Ort sogar zu Spitzenzeiten aus", teilte Ingenieur Siegbert Spies in jüngster Gemeinderatssitzung mit, was die Analyse des 25 Kilometer langen Wasserleitungsnetzes in Dettingen ergeben hat. Auch die Fließgeschwindigkeit werde in den Rohren nirgendwo überschritten.

Anzeige

Probleme entstehen den hydraulischen Untersuchungen zufolge jedoch, wenn es brennt und die Feuerwehr große Wassermengen zum Löschen entnehmen muss. "Im Bereich des Alten Guckenrains gibt es dann Engpässe", informierte Spies. Im Lerchenweg und im Amselweg haben die Versorgungsleitungen einen zu geringen Durchmesser. Sie werden durch größere Rohre ersetzt. Verbessert wird die Situation außerdem durch einen Ringschluss der Leitungen in diesem Bereich. Rund 243 000 Euro werden diese Maßnahmen voraussichtlich kosten. Auch zwischen Fasanenweg und Falkenweg wird ein Ringschluss erforderlich und in der Schlossgasse ist vorgesehen, einen Leitungsstrang durch einen größeren zu ersetzen. Für diese beiden Arbeiten fallen insgesamt noch einmal 66 000 Euro an.

Akuter Handlungsbedarf besteht jedoch nicht. "Die größeren Maßnahmen gehen wir erst im Zuge der Erneuerung des Wasser- und Kanalnetzes an", sagte Bürgermeister Rainer Haußmann. Für das Jahr 2009 ist eine komplette Sanierung des Wasser- und Kanalnetzes auf dem Alten Guckenrain geplant.

bil