Lokales

"Weberlatein" im Museumsdorf

BEUREN Die Weberei hat ihre eigene Sprache. Das zeigen Begriffe wie "Schären", "Bäumen" und "Einziehen" von Kettfäden. Damit werden klassische Vorbereitungsarbeiten für das Weben an einem Handwebstuhl beschrieben. Am Mittwoch, 30. Mai, geht es im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren von 11 bis 17 Uhr im Keller des Weberhauses aus Laichingen um jede Menge Interessantes zum alten Weberhandwerk.

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Bei der Vorführung unter dem Motto "Vom Aufspannen, Bäumen und Schären eine neue Kette für den Webstuhl" wird Weberin und Textildesignerin Ingeborg Langbein aus Dettingen auch das Schären, Bäumen und Einziehen von Kettfäden an einem Handwebstuhl aus dem 19. Jahrhundert demonstrieren. Es handelt sich dabei um einen Flachwebstuhl mit Rollenzug, zwei Schäften und zwei Tritten.

Das Veranstaltungsprogramm des Freilichtmuseums in Beuren gibt es an der Museumskasse und es ist unter www.freilichtmuseum-beuren.de im Internet abrufbar. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0 70 25/9 11 90-90 oder per E-Mail, info@freilichtmuseum-beuren.de.

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