Lokales

Weg mit abgebrochenen Ästen

KREIS ESSLINGEN "Wenn nach heftigen Schneefällen wie in den vergangenen Tagen an Zier- und Obstbäumen unter der Schneelast Äste an- oder ausbrechen, sollten diese sobald wie möglich entfernt werden", betont Albrecht Schützinger, Obst- und Gartenbaufachberater des Landkreises. Der Grund: Die Äste verwachsen im Allgemeinen an den Bruchstellen nicht mehr, auch wenn die Astpartien abgestützt oder festgebunden werden. Das Entfernen sei besonders wichtig, wenn große Gerüstastpartien betroffen seien. Hier sollte sogleich ein fachgerechter Ausgleichsschnitt erfolgen. Durch regelmäßige Pflege würden die Bäume langfristig widerstandsfähiger und robuster.

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Immergrüne Gehölze wie Wacholder, Thuja oder Scheinzypressen treiben nach dem Schneebruch Schützinger zufolge keine neuen Äste aus. Einziges Nadelgehölz, das einen Rückschnitt sehr gut vertrage, sei die Eibe. Sollte es Ziersträucher wie Deutzie und Forsythie erwischt haben, reiche es, die betroffenen Äste auch erst im kommenden Frühjahr komplett zu entfernen.

Weitere Informationen erteilen der Fachberater für Obst- und Gartenbau des Landkreises Esslingen, Albrecht Schützinger, unter der Telefonnummer 07 11/39 02-14 87 oder Regina Richter unter der Nummer 07 11/39 02-14 70.

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