Lokales

"Wegmarken gesetzt"

Der Kirchheimer CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann respektiert die Entscheidung des Ministerpräsidenten Erwin Teufel und bedauert gleichzeitig den Rücktritt des Staatsministers Dr. Christoph Palmer.

KIRCHHEIM Die Verdienste des Ministerpräsidenten Erwin Teufel seinen "unbestritten und historisch", so Zimmermann. Unter anderem seien die Verwirklichung der Fildermesse, die Zusammenführung der Landesbanken und der Fernsehsender sowie die zum 1. Januar 2005 in Kraft tretende Verwaltungsreform die Wegmarken, "die der Ministerpräsident in herausragender Weise gesetzt hat".

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Karl Zimmermann fordert nun eine Geschlossenheit in der Partei und eine Gemeinsamkeit bei allen weiteren Entscheidungen. Aus diesem Grund fällt es ihm zwar schwer, schon jetzt eine klare Aussage für einen möglichen Nachfolger zu treffen. Aber er macht keinen Hehl daraus, dass der jetzige Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Günther H. Oettinger, sein Wunschkandidat für das Spitzenamt wäre, mit dem er selbst gern in den Wahlkampf ziehen würde. Für Zimmermann ist Oettinger ein politisches Talent. Er sei in allen Ressortbereichen beheimatet und genieße hohe Kompetenz. Karl Zimmermann begrüßt, dass dem Spitzenkandidaten die notwendige Zeit eingeräumt wird, sich in seinem neuen Amt "warmzulaufen".

Über die mögliche Nachfolge von Staatsminister Dr. Christoph Palmer macht sich der CDU-Landtagsabgeordnete momentan keine Gedanken, denn die Besetzung dieses Ministerpostens hält er nicht für aktuell notwendig. Die Besetzung des neuen Staatsministers sollte dem neuen Spitzenkandidaten und Ministerpräsidenten überlassen werden.

pm