Lokales

Weilheimer Aufwärtstrend

Nach Siegen gegen vermeintlich leichtere Gegner hat es der TSV Owen am morgigen Sonntag in der Handball-Landesliga mit einem Großkaliber zu tun. Die Herzogstädter sind zu Gast in der Grabenstetter Falkensteinhalle. Der TSV Weilheim muss bereits heute Abend in Wangen gegen die HSG Oberer Neckar ran. Dort lauert die größte Gefahr in der Verlockung, den Gegner zu unterschätzen.

OWEN/WEILHEIM Die Mannschaft des TSV Grabenstetten war bis vor zwei Spieltagen noch verlustpunktfreier Tabellenführer der Landesliga. Doch dann setzte es zwei schmerzliche Niederlagen gegen Plochingen (27:28) und Weilheim (24:32). Das Team von Trainer Dieter Schlichtenmayer will nun alles daran setzen, um im Heimspiel gegen Owen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch auch der TSVO braucht sich derzeit nicht zu verstecken. Bei den vergangenen Siegen war vor allem das Angriffspotenzial der Mannschaft um Spielertrainer Christoph Winkler zu erkennen. Steigerungsfähig erscheint hingegen die Defensivabteilung. Doch auch dort waren zuletzt Fortschritte auszumachen. Gegen die zweikampfstarken Grabenstettener fordert Winkler 60 Minuten konzentrierte Abwehrarbeit von jedem einzelnen Spieler. Da derzeit bei den ersten Sieben der Tabelle die Zahl der Minuspunkte auch exakt die Platzierung ergibt, darf Owen (11:3) keinesfalls Punkte in Grabenstetten (10:4) lassen, will man weiterhin den Anschluss an das Spitzenduo Scharnhausen (13:1) und Plochingen (12:2) halten (Sonntag, 17 Uhr, Falkensteinhalle Grabenstetten).

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Einen schweren Gang hat der TSV Weilheim vor sich. "Die Spiele gegen die HSG Oberer Neckar waren stets hart umkämpft und alles andere als Selbstläufer", meint Weilheims Routinier Volker Allgaier in Bezug auf das heutige Auswärtsspiel bei den Stuttgartern. Er warnt davor, den Gegner angesichts dessen achten Tabellenplatzes zu unterschätzen: "Das wird eine ganz schwere Nummer", prophezeit er.

Mit einem Sieg könnte sich der TSV im vorderen Tabellendrittel einnisten. Bei einer Niederlage würde man sich im Niemandsland der Tabelle wieder finden. Optimistisch stimmt der Verlauf der letzten Spiele. 7:1 Punkte, ein stetiger spielerischer Aufwärtstrend und die dadurch gewonnene Sicherheit kennzeichnen derzeit das Weilheimer Spiel. Zudem kann Trainer Peter Schmauck auf drei Spielmacher in guter Verfassung und mit unterschiedlicher Prägung zurückgreifen. Ein Tobias Hägele mit enormem Tordrang, Marco Schill als Ruhepol und Youngster Björn Bachofer als Tempomacher im Angriffsspiel. Spielbeginn in der Flatwohalle (Stuttgart-Wangen, direkt an der B10) ist heute um 20 Uhr.

br/tp

TSV Owen:

Carrle, Fazakas; Baisch, Blumauer, Dunkel, C. Hoyler, H. Hoyler, Kazmaier, Kirchner, Klett, Meißner, Wahl, Winkler.TSV Weilheim:

Müske, Rehkugler; Allgaier, Bachofer, Bächle, Binder, Bleher, Gieß, Gomringer, Hägele, Klein, Mauch, Schill, Schorr, Sigel.