Lokales

Weilheimer hoffen auf ein Wunder

Im heutigen Relegations-Rückspiel gegen den VfL Sindelfingen brauchen die Handballer des TSV Weilheim ein kleines Wunder.

WEILHEIM Nach der deutlichen 21:26-Hinspielniederlage stehen die Chancen für die Limburgstädter alles andere als günstig, der Aufstieg ist in weite Ferne gerückt. Um doch noch ein kleines Wunder zu vollbringen und die fünf Tore Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen, ist es auf Weilheimer Seite notwendig, die Chancenverwertung gegenüber dem ersten Spiel deutlich zu verbessern, als der TSV sieben Tempogegenstöße trotz freier Schussbahn ohne Torerfolg abschloss.

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Allerdings steht da der Sindelfinger Torwart im Wege, der bereits vergangene Woche die Weilheimer Angreifer zur Verzweiflung brachte. Außerdem gilt es, die Kreise von Konstantin Geis einzuschränken. Der neunfache Torschütze im Hinspiel ist der Denker und Lenker im Sindelfinger Spiel. Für die Limburgstädter wird entscheidend sein, dass Sindelfingen nicht erneut die Möglichkeit bekommt, durch überhastete Abschlüsse einfache Tore per Tempogegenstoß zu erzielen. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Wühlehalle führte das zu immerhin zwölf Gegentreffern, die der TSV Weilheim einstecken musste.

Verzichten müssen die Weilheimer auf die beiden Urlauber Heiko Binder und Andi Bleher. Für sie rücken Andi Höger und Björn Bachofer in die Mannschaft. Spielbeginn ist heute um 19.30 Uhr in der Sommerhofenhalle Sindelfingen.

sg

TSV Weilheim:

Patek, Mayer, Weiss, Klein, Bächle, Gomringer, Schill, Rack, Dörr, Allgaier, Höger, Bachofer.