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Weiter Siebter dank dreier Routiniers

KIRCHHEIM Nach dem achten Durchgang der Segelflug-Bundesliga rangiert die Fliegergruppe Wolf Hirth weiterhin auf Platz sieben der 30 Mannschaften umfassenden Tabelle.

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Nachdem die Wettervorhersagen für den vergangenen Samstag aus Sicht der Segelflieger nicht sehr optimistisch ausfielen, trafen sich dennoch viele Jugendliche der Fliegergruppe Wolf Hirth auf der Hahnweide und bauten einige Segelflugzeuge auf: Sie wollten bereit sein, um ein eventuell auftretendes Wetterfenster sofort zu nutzen und Flüge für die Bundesliga zu absolvieren. Doch an diesem Tag hatte der Wettergott kaum Erbarmen, und nur einem Piloten gelang es, einen Wertungsflug durchzuführen und wieder auf der Hahnweide zu landen. Für den Tag danach war die Wettervorhersage günstiger, und so trafen viele Wolf-Hirth-Segelflieger frühmorgens auf dem Flugplatz ein. Tatsächlich entwickelte sich der Tag aber ganz anders als geplant: Die eigentlich guten Flugwetterbedingungen zu Beginn, wurden später durch massive Warmluftzufuhr gestört. So hieß es für fast alle Jugendlichen der Fliegergruppe im Laufe ihres Fluges, sich eine Außenlandemöglichkeit zu suchen. Alle konnten letztlich auf Flugplätzen landen, sodass sie nach ihrem "Absaufer" nicht mit dem Flugzeuganhänger vom Acker geholt werden mussten, sondern von den Flugplätzen aus wieder starten konnten.

Die Verteidigung des siebten Tabellenplatzes war letztlich drei erfahrenen Piloten zu verdanken: Dr. Albert Kießling, der seit einigen Jahren den Hahnweide-Segelflugwettbewerb als Sportleiter lenkt, Horst Heimann, Zweiter Vorsitzender und Segelflugreferent der Fliegergruppe, sowie Felix Breckel, der aus beruflichen Gründen einige Zeit mit dem Leistungssegelflug pausiert hatte.

kh