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Weitere Mittel für das Diakonie-Projekt "CCC"

KIRCHHEIM Das Projekt "Career - Computer - Cash" der Diakonischen Bezirksstellen Kirchheim, Ulm und Öhringen geht in die Verlängerung. Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner bewilligte gestern weitere Fördermittel aus dem Topf des Europäischen Sozialfonds für "CCC".

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In dem Projekt wird benachteiligten Schüler von beruflichen und allgemeinbildenden Schulen und Azubis, deren Ausbildungsverhältnis oder die Einmündung in ein Beschäftigungsverhältnis gefährdet sind, berufliche Orientierung und Medienkompetenz vermittelt. Gleichzeitig erhalten sie eine Schuldnerberatung.

Mit der jetzt gewährten Unterstützung kann das Projekt bis Ende 2007 weitergeführt werden. Während dieser Zeit sollen in "CCC" zwei wesentliche Modifikationen des bisherigen Projektansatzes umgesetzt werden.

"Viele junge Menschen brauchen in manchen Phasen ihres Lebens, in denen sie die Weichen für die Zukunft stellen müssen, Hilfe von außen, um ihren Weg zu einer Ausbildung oder einem Arbeitsplatz verfolgen zu können. Genau hier setzt ,CCC' mit seinem ganzheitlichen Ansatz an", würdigte der Minister die Arbeit des kirchlichen Netzwerks. Besonders begrüße er, dass "CCC" ein "lernendes" Projekt sei: In der Arbeit der vergangenen zwei Jahre habe sich den Verantwortlichen gezeigt, dass viele junge Menschen durch eine hohe Verschuldungsgefährdung oder bereits eingetretene Verschuldung maßgeblich darin behindert würden, erfolgreich in eine Ausbildung oder in die Erwerbstätigkeit einzusteigen. "Aus dieser Erfahrung haben die Projektträger ihre Schlüsse gezogen. Fortan wird der Bereich der Schuldnerberatung weiter ausgebaut", so Renner. Darüber hinaus würden in Zukunft auch die Ressourcen für die erforderliche intensive Begleitung in Form eines individuellen berufsbezogenen Coachings erweitert.

pm