Lokales

Weniger Lärm

Die Grünen Alternativen im Kirchheimer Gemeinderat begrüßen den Vorschlag des Umweltbundesamtes, ein Tempolimit auf der Autobahn einzuführen. Dadurch würde sich die Verkehrssicherheit erhöhen sowie Lärm- und Schadstoffemissionen vermindert werden.

KIRCHHEIM Lärm und weitere verkehrsbedingte Emissionen stellen nicht nur in Kirchheim ein Problem dar. So hat sich der Gemeinderat in der letzten Sitzung mit der Lärmschutzmaßnahme am Wiesenweg befasst und wird im neuen Jahr über den Bebauungsplan "Seitenablagerungen entlang der Autobahn" zur Erstellung einer Lärmschutzwand diskutieren.

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Die Ratsgrünen haben in den vergangenen Jahren häufig angeregt, mit der Straßenbauverwaltung über eine Geschwindigkeitsreduzierung auf der Autobahn auf 100 oder 120 Kilometer pro Stunde aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Lärmreduzierung zu verhandeln. Erst vor wenigen Tagen hatte der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, erneut die Einführung eines Tempolimits angeregt. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometern pro Stunde würde sich der Kohlendioxid-Ausstoß um zehn bis dreißig Prozent reduzieren lassen. Außerdem sinke die Unfallgefahr erheblich und es komme zu weniger Staus. Deswegen sei er grundsätzlich für ein Tempolimit, betonte Troge.

"Ein Tempolimit auf der Bundesautobahn kann auch dazu beitragen, dass der Lärm in Kirchheim reduziert wird", begrüßt der Fraktionsvorsitzende der Ratsgrünen, Andreas Schwarz, die Anregung. Die Grünen Alternativen verweisen auf die Studie "Umweltauswirkungen von Geschwindigkeitsbeschränkungen", wonach Wirkungseffekte der durch ein Tempolimit zu erwartenden Lärmminderung insbesondere in den Abend- und Nachtstunden durch das Vermeiden hoher Vorbeifahrtpegel einzelner Fahrzeuge zu erwarten seien.

as