Lokales

Wichtiger Schritt zur Marktreife

ESSLINGEN "Ich freue mich über die Zusage des Umweltministeriums, dass das Brennstoffzellenprojekt der Hochschule Esslingen einen Landeszuschuss erhält", gegrüßt die Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete Carla Bregenzer die Unterstützung durch das Land. Damit scheine ein Projekt weiter voran zu kommen, das vor mehr als zehn Jahren in Kirchheim-Nabern begonnen hatte. Dort war Professor Dr. Panik für die Firma Daimler-Chrysler zuständig für die Entwicklung der Brennstoffzelle im mobilen Bereich. Während in Kirchheim-Nabern die Marktreife für die Brennstoffzelle für Pkw- und Busantriebe weiter vorangetrieben werde, habe Dr. Panik nach seiner Pensionierung einen Forschungsauftrag an der Hochschule Esslingen, die in der Entwicklung alternativer Antriebe besonders engagiert ist, übernommen.

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Aus der alten Verbundenheit heraus habe sich Carla Bregenzer um einen Landeszuschuss bemüht, nachdem die Esslinger Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Karin Roth signalisierte hatte, dass vom Bund nur Geld fließe, wenn auch das Land einen Zuschuss gebe. "Das nun geförderte Projekt, das zur Erprobung von Wasserstoff betriebenen Leichtfahrzeugen und Schiffen in der Region Bodensee mit der dazu notwendigen Infrastruktur führen soll, ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Klimakatastrophe", bewertet Carla Bregenzer das Vorhaben.

Es habe sich gelohnt, erklärte die Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete weiter, das Umwelt- und Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg mit Professor Panik und dem Projektleiter Wider an einen Tisch zu bringen. Das großflächig angelegte Projekt werde ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Marktreife der Brennstoffzellentechnologie sein. "Die 100 000 Euro vom Land werden Bundeszuschüsse und Zuschüsse der Europäischen Union in deutlich höherem Umfang nach sich ziehen, weil sie den geplanten Verbund in die Lage versetzen, sich effizient zu organisieren und effektiv Anträge zu stellen", freut sich Carla Bregenzer.

pm