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Wie wäre es mit einemneuen Frauenbild? ...

Wie wäre es mit einemneuen Frauenbild?

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Zum Kommentar "Schädliches Frauenbild", im Teckboten vom 17. Januar:

Spätestens seit dem Kommentar von Karen Emler wissen wir, was wir Mütter sind, die zu Hause bleiben und sich um die Erziehung der Kinder kümmern schädliche, antiquirte Frauenbilder.

Was steckt da für eine Logik dahinter, Frauen zum Gebähren zu animieren, um die Kinder gleich wieder abzugeben, sodass das seitherige Leben scheinbar lückenlos und ohne große Veränderungen weitergehen kann. Hier soll das "Abgeben" schon geübt werden. Man gibt ab. Nicht nur das Kind, auch die Verantwortung. Man "gibt ab" im Urlaub, man "gibt ab" zu Gesellschaftsereignissen kein Wunder, wenn sich Kinder dem öffentlichen Auge immer mehr entziehen. So können für andere keine Vorbilder entstehen.

Zu Recht kann ich Lehrerinnen und Lehrer verstehen, die sich darüber beklagen, dass Kinder den einfachsten Aufforderungen nicht Folge leisten können, weil diese nicht mehr ins Alltagsgeschehen eingebunden werden. Wie wäre es mal mit einem neuen Frauenbild, um die Geburtenrate zu steigern? Die aktive, engagierte Mutter, die sich Zeit für ihre Kinder nimmt. Die Frau, die Köchin, Hauswirtschafterin, Organisatorin, Näherin, Handwerkerin, Krankenpflegerin, Gärtnerin, Naturkundlerin, Psychologin, Musikerin und Lehrerin in einer Person ist und nebenher beim Spülen erklärt, wie man mit einem elektrostatisch aufgeladenen Kunststofflöffel einen Wasserstrahl umlenken kann.

Margarathe Schwartz

Kirchheim, Auf dem Berg

Sicherer Schulweg

Wie war das mit den guten Vorsätzen? Wollte man sich nicht zu Weihnachten ein Licht für das Fahrrad und Reflexbänder für Arme und Beine schenken lassen? Wollte man nicht gut "sichtbar" besonders für Autofahrer den Schulweg antreten?

Leider ist es nur bei den guten Vorsätzen geblieben. Jeden Morgen begegnen mir viele Schüler auf dem Weg zur Schule ohne Licht am Rad, ohne Reflexstreifen an Armen und Beinen, und dunkel gekleidet. Im Interesse der eigenen Sicherheit die herzliche Bitte an alle Radfahrer, besonders aber an die Schüler. Bei Dunkelheit gehört ein funktionierendes Licht ans Rad.

Helena Kapp

Kirchheim