Lokales

Wikingerspuren im "Venedig des Nordens"

Stockholm besteht je zu einem Drittel aus Wasser, Grünflächen und städtischer Bebauung. Auf der Insel Djurgarden gibt es sogar den ersten Nationalen Stadtpark der Welt. Nach einer aufregenden Fahrt zur Jugendherberge Zinkensdamm, die etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt, begaben sich die Kirchheimer Schüler ins Großstadtgetümmel. Bei einer Stadtführung lernten sie die Sehenswürdigkeiten wie Schloss, Wachablösung und Reichstag, die älteste Kirche Stockholms sowie die Nobel-Universität kennen und erfuhren Wissenswertes über die Geschichte und die Entstehung Stockholms, das sich von einem kleinen Dorf zur Metropole Skandinaviens entwickelt hat.

Das Stadthaus, Stockholms politisches Zentrum, ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Eines der schönsten Bauwerke Schwedens ist das Rathaus im nationalromantischen Stil. In der "Blauen Halle" und im "Goldenen Saal" findet hier jedes Jahr das Nobelfest statt.

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Wer sich auf Wikingerspuren begeben möchte, kann im Vasamuseum das Kriegsschiff Vasa bestaunen, das bei seiner Jungfernfahrt 1628 sank und erst 1961 geborgen wurde. Es ist fast vollständig erhalten und weltweit das einzige seiner Art.

Bei einer Shoppingtour mussten die Schüler feststellen, dass die Geschäfte für deutsche Verhältnisse ungewohnt früh die Pforten schließen. Abends besuchten einige das Hard Rock Café, andere versuchten vergeblich, ein noch geöffnetes Fischrestaurant zu finden. Das Fazit der Schüler der Schöllkopf-Schule: Man sollte in Stockholm früh dran sein, wenn man Abendessen gehen will. Selbst das Hard Rock Café bat die deutschen Gäste gegen 22 Uhr zu gehen.

Der Eindruck, den die Kirchheimer Schüler von Stockholm bekommen haben, ist trotz allem positiv. Die Schweden waren äußerst höflich und hilfsbereit. Was die Deutschen darüber hinaus beeindruckte, war, dass die Schweden egal welchen Alters allesamt über erstaunlich gute Englischkenntnisse verfügten.

Rebekka, Anna-Kathrin