Lokales

"Wir sehen aus dem Staub in eine rosige Zukunft"

Handwerker haben das ehrwürdige Kirchheimer Vogthaus, Sitz der Familienbildungsstätte, mit Beschlag belegt. Die laufende Umbauarbeiten sorgen erwartungsgemäß für Staub und erfordern große Flexibilität aller Betroffenen. Dennoch ist die Stimmung gut: "Wir sehen in eine rosige Zukunft", meint FBS-Leiter Christoph Tangl aus der Mitte des Geschehens voll Zuversicht.

IRENE STRIFLER

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KIRCHHEIM "Der erste Bauabschnitt ist in den Sommerferien über die Bühne gegangen", berichtet Hochbauamtsleiter Wolfgang Zimmer. Da das Vogthaus bei laufendem Betrieb der Familienbildungsstätte umgebaut wird, müssen Ferienzeiten intensiv genutzt werden. Der weitere Umbau erfolgt nun abschnittsweise, um immer möglichst viele Kursräume betriebsbereit zu erhalten. Alle Kurse spielen sich derzeit im unteren Bereich des Gebäudes ab. "Das Dachgeschoss wird zurzeit neu eingedeckt, und im dritten Stock ist die Grundsubstanz bereits weitgehend freigelegt", erzählt Zimmer. Die alte Heizung ist nurmehr Geschichte, und auch ein Teil der alten Elektroinstallation konnte bereits entsorgt werden. Aufwendig gestaltet sich nun vor allem der Brandschutz im betagten Gebäude.

"Alles, was viel Staub und Dreck macht, ist bald geschafft", atmet FBS-Leiter Tangl nach Abbau des Kamins auf und hofft auf Verständnis seitens der Kursteilnehmer. Das Programm wurde schon im Vorfeld auf die Baumaßnahmen abgestimmt: Viele Kurse starten später, die Baby-Kurse finden im Pavillon auf dem Schafhof statt. Dennoch fordern unerwartete Verzögerungen und plötzlich auftauchende Schwierigkeiten die Kreativität der FBS-Mitarbeiter und die Nachsicht der Kursteilnehmer. Dass sich die etablierte Einrichtung auf die Treue ihrer Klientel verlassen kann, beweist die Tatsache, dass alle Kurse auch über die Bauzeit hinweg so gut wie ausgebucht sind.

Ein Ende der Bauzeit ist absehbar: Im Frühjahr geht's parallel schon an die Außengestaltung, zum Abschluss der Sanierung erhält das Vogthaus einen Aufzug.